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2004-11-11 15:57:11 - ju
WRC: Wer wird Vizeweltmeister?

Solberg hat beste Chancen auf den Vizetitel
Die Titel sind in der Rallye-Weltmeisterschaft zwar schon vergeben, aber dennoch reisen die vier beteiligten Werke hochmotiviert zum Saisonfinale nach Australien. Rund um Perth stehen bei der 17. Telstra Rally Australia 25 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 388,25 Kilometern auf dem Programm. Im Vorjahr siegte in einem packenden Finnish Petter Solberg im Subaru Impreza vor Sebastién Loeb (Citroen Xsara) und Marcus Grönholm, damals noch im Peugeot 206.

Während Loeb bereits seit Korsika als Weltmeister feststeht, kämpfen Solberg und Markko Märtin im Ford Focus noch um den Vize-Titel. Der Este feierte zuletzt zwei Siege auf Korsika und in Spanien und konnte somit den Rückstand zum Norweger auf drei Zähler verringern. Auch auf australischen Schotter gilt der Ford Focus als starkes Fahrzeug, Solbergs Subaru und auch Loeb im Citroen sind nicht minder langsam. „Markko und ich möchten noch Vizeweltmeister werden, Sebastién hat nichts mehr zu verlieren und Peugeot möchte gerne mit einem Sieg die Saison beenden. Das gibt ein heißes Finale“, prophezeit Petter Solberg.

Der lose und feine Schotter – vergleichbar mit kleinen Kügelchen – bevorteilt Teams mit höheren Startnummern am ersten Tag sowie späterer Startposition ab dem zweiten Tag, wenn die ersten 15 die Rallye in umgekehrter Reifenfolge in Angriff nehmen. Ein Vorteil auf der ersten Etappe sicher für die beiden Peugeot 307 WRC. Grönholm ist am ersten Tag das fünfte Auto auf der Strecke, Rovanperä das achte.

Mitsubishi gegen Subaru lautet das Titelduell in der Production Car World Rally Championship – kurz PCWRC – für Gruppe N-Fahrzeuge. Als Tabellenführer reist Jani Paasonen nach Down Under. Der Finne aus dem OMV-Mitsubishi-Team hat aber nur zwei Punkte Vorsprung auf den Briten Niall McShea im Syms-Subaru Impreza. Mit einem weiteren Zähler Rückstand folgt Alistair McRae mit dem RED-Subaru. Keine Chance auf den PCWRC-Titel hat der mit McShea punktgleiche Xavier Pons. Vor der Saison mussten die Piloten die sechs der sieben Events benennen, bei denen sie punkten möchten. Und Pons verzichtete hierbei auf Australien …

Stand in der WRC (Fahrer):
1. Loeb 108; 2. Solberg 82; 3. Märtin 79; 4. Sainz 73; 5. Grönholm 62; 6. Duval 47; 7. Hirvonen 24; 8. 8. Rovanperä 20; 9. Tuohino 16; 10. Loix 9; 11. Sarrazin 8; 12. Carlsson 6; 12. Panizzi, Navarra und Galli je 5; 16. Robert und Stohl je 4; 18. H.Solberg, Perez-Companc, Paasonen, Gardemeister, Warmbold und Sola je 3; 24. Valimäki, Ginley und Pozzo 2; 27. Burri, Vovos, Campos und Schwarz je 1.

Stand in der WRC (Marken):
1. Citroen 184; 2. Ford 137; 3. Subaru 117; 4. Peugeot 93; 5. Mitsubishi 17.

Stand in der PCWRC nach 6 von 7 Läufen:
1. Paasonen 29; 2. Pons und McShea je 27; 4. McRae 26; 5. Arai 20; 6. Stohl 18; 7. Sola 16; 8. Al-Attiyah 12; 9. Singh 9; 10. Ligato und Kuchar je 8; 12. Nutahara 7; 13. Lopez-Fombona und Higgins je 5; 15. Galli und Geradzhiev je 4; 17. Trivino 3; 18. Frisiero und Vollak je 2; 20. Roman 1.
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