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2004-10-23 23:30:47 - ks
VLN: 8:16.671!

(c) SP Motorsport Media
Keinen Zweifel: Uwe Alzen ist auf der Nordschleife der Schnellste
Das Vitaphone Racing Team verabschiedete sich mit einem neuen Rundenrekord von der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2004. Uwe Alzen jagte beim Saisonfinales den Porsche 996 Turbo in 8:16.671 Minuten um die 24,433 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.

Lange Zeit sahen Jürgen und Uwe Alzen sowie Michael Bartels wie die klaren Sieger des Rennens aus. Von der Pole Position aus gestartet machte das Trio von Beginn an die Pace. „Ich konnte mich in der Anfangsphase pro Runde acht bis zwölf Sekunden von unseren Verfolgern absetzen“, sagte Startfahrer Uwe Alzen. „Uns war von Beginn an klar, dass wir über die Distanz von vier Stunden einen Boxenstopp mehr benötigen würden, als alle anderen. Daher musste ich alles geben, um den nötigen Vorsprung herauszufahren.“

Die Alzen-Brüder konnten sich planmäßig vom Rest des Feldes absetzen. Als Michael Bartels in Runde 15 am Volant des Turbo-Porsche Platz genommen hatte, klagte er über mangelnde Leistung und verdächtige Geräusche im Motorraum. Nur eine Runde später steuerte der Plettenberger die Box des Vitaphone Racing Teams an – Diagnose: ein gebrochener Auspuff-Krümmer. „Wir hatten bislang nie Probleme mit diesem Teil“, so Michael Bartels. „Der Defekt hat uns 15 Minuten und am Ende den Sieg gekostet.“

Mit einer gehörigen Portion Wut und Enttäuschung im Bauch, ließ Uwe Alzen dann im Schluss-Turn seinem Vorwärtstrieb freien Lauf. Bei dichtem Verkehr, 176 Fahrzeuge hatten zum 29. DMV-Münsterlandpokal genannt, fuhr der Betzdorfer in Runde 24 neuen Rundenrekord und wurde zwei Runden später als Achter abgewinkt. „Das war nicht das Ergebnis, dass wir uns erhofft hatten“, gestand Uwe Alzen. „Aber der Rekord und der Klassensieg in der SP8 entschädigen zum Teil.“

„Am Ende war es ein versöhnlicher Saisonabschluss“, sagte Michael Bartels. „Unser Porsche lief perfekt, hinzu kamen die vielen tollen Fans, die uns rund um die Nordschleife angefeuert haben. Bis auf unser kleines Problem hat einfach alles gestimmt.“


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Zugehörige Features:

VLN: 29. DMV-Münsterlandpokal
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