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WRC: Ford vorne, Loeb souverän

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Zwei Bestzeiten, Platz eins: Francois Duval |
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| Was sich im Shakedown mit einer Bestzeit angekündigt hatte, konnte Francois Duval auch am ersten Tag der Tour de Corse bestätigen: Nach vier von 12 Wertungsprüfungen führt der Belgier das Klassement an. Mit 15,1 Sekunden Rückstand folgt Ford Focus-Teamkollege Markko Märtin vor WM-Spitzenreiter Sebastien Loeb im Citroen Xsara. Für den Titelaspiranten lief am ersten Tag alles nach Plan, denn Petter Solberg liegt mit seinem Subaru Impreza nur auf dem siebten Rang.
Gleich auf der ersten Prüfung startete Duval mit einer Bestzeit. Mit den leicht feuchten Bedingungen kam der Belgier am besten zurecht. „Das erinnert mich an meine Heimat, da sind Asphaltrallies mit schmierigen und verschlammten Ecken normal.“ Auf der zweiten – nahezu trockenen – Prüfung kam dann Markko Märtin besser zurecht, markierte die Bestzeit und übernahm die Führung.
Am Nachmittag standen diese beiden Prüfungen wieder auf dem Programm. Duval hoffte dieses Mal auf Trockenheit und wählte eine härtere Mischung. Der Belgier sollte richtig pokern, denn Märtins Pneus mit harter Mischung boten auf den engen Bergstraßen nicht den richtigen Grip. Duval eroberte auch das Gesamtklassement zurück und verteidigte dieses auch bis nach der vierten WP. Hier markierte Sebastien Loeb seine erste Bestzeit nach anfänglich sehr ruhiger Fahrweise. Vielleicht auch in dem Gefühl, dass sein einziger Titelrivale Petter Solberg – zumindest derzeit – chancenlos ist.
„Korsika hat halt leider keinen Schotter“, stöhnte der Norweger im Ziel. „Und nass genug war es auch nicht. Zufrieden bin ich natürlich nicht.“ Der frischgebackene französische Meister und Subaru-Privatier Stephane Sarrazin liegt mir nur 13,8 Sekunden auf Solberg auf dem achten Platz. Noch keinen Getriebeschaden gab es bei Peugeot zu vermelden. Marcus Grönholm und Cedric Robert liegen brüderlich auf den Plätzen fünf und sechs. „Nach dem frühen Ausfall in Deutschland habe es es heute ruhiger angehen lassen“, gab Grönholm zu.
Als zehnter rundet Armin Schwarz die Top Ten ab. Mit seinem Skoda Fabia war der Deutsche bislang zufrieden. „Es läuft gut, jedenfalls wesentlich besser als auf Sardinien.“ Teamkollege Toni Gardemeister ist trotz einer Drehers in WP eins 13. In der Gruppe N dominierte Xavier Pons nach Belieben. Der Spanier war auf allen vier Prüfungen der Schnellste und hat über eine Minute Vorsprung. Das ein Finne auch Asphalt schnell sein kein, beweist Jari-Matti Latvala als fünfter.
Gesamtklassement nach 4 von 12 Wertungsprüfungen:
1. Duval/Prevot (Ford Focus) 1:15.50,6 Stunden
2. Märtin/Park (Ford Focus WRC) + 15,1 Sekunden
3. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 35,1 Sek.
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 50,6 Sek.
5. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 1.06,8 Minuten
6. Robert/Bedon (Peugeot 307) + 1.49,1 Min.
7. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 2.17,8 Min.
8. Sarrazin/Privato (Subaru Impreza) + 2.31,6 Min.
9. Bengue/Escudero (Peugeot 206) + 2.33,0 Min.
10. Schwarz/Hiemer (Skoda Fabia) + 2.39,3 Min.
11. Loix/Smeets (Peugeot 307) + 2.47,1 Min.
12. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 3.29,3 Min.
13: Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 3.32,6 Min.
14. Carlsson/Andersson (Peugeot 206) + 4.21,0 Min.
wichtige Ausfälle:
nach WP 2: Vouilloz/Giraudet (Peugeot 206) Motor überhitzt
Gruppe N-Klassement nach 4 von 12 Wertungsprüfungen:
1. Pons/Julia (Mitsubishi Lancer) 1:22.58,0 Stunden
2. Sordo/Del Barrio* (Mitsubishi Lancer) + 1.11,8 Minuten
3. McShea/Orr (Subaru Impreza) + 1.49,2 Min.
4. A.McRae/Senior (Subaru Impreza) + 2.03,1 Min.
5. Latvala/Anttila* (Subaru Impreza) + 3.16,8 Min.
6. Nutahara/Hayashi (Mitsubishi Lancer) + 3.40,7 Min.
7. Kuchar/Gerber (Mitsubishi Lancer) + 3.53,8 Min.
8. Trivino/Barrabes (Mitsubishi Lancer) + 4.05,6 Min.
9. Al Attiyah/Patterson (Subaru Impreza) + 5.11,3 Min.
10. Higgins/Gibson (Subaru Impreza) + 5.37,8 Min.
wichtige PCWRC-Ausfälle:
WP 2: Sola/Amigo (Mitsubishi Lancer) Getriebe
WP 1: Galli /D´Amore (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
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