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2004-10-14 09:55:07 - ks
RAID: Tagessieg und Gesamtführung für Mitsubishi

Hiroshi Masuoka übernimmt mit der zweitbesten Zeit die Gesamtführung
Der dritte Tag der UAE Desert Challenge, dem vorletzten Lauf zum Marathon-Weltcup, stand ganz im Zeichen der drei Diamanten. Mitsubishi-Werkspilot Stéphane Peterhansel feierte auf der 309 Kilometer langen dritten Prüfung mit der Bestzeit von 4:03.21 Stunden seinen ersten Etappensieg. Teamkollege Hiroshi Masuoka übernahm im zweiten Pajero Evolution mit der zweitbesten Zeit (+ 1.49 Min.) die Gesamtführung. Das Mitsubishi-Duo war auf der Mischung aus sandigen Dünen und teilweise extrem rauen und steinigen Passagen eine Klasse für sich.

Jutta Kleinschmidt (Volkswagen) büße als Dritte über eine Viertelstunde auf die beiden Pajero Evolution-Piloten ein. "Wir hatten keinerlei technische Probleme. Hiroshi hatte sich einmal kurz verfahren, daraufhin haben wir auf ihn gewartet", berichtete Peterhansel. "Die neue Motorausbaustufe bietet mehr Drehmoment, was besonders in den Dünen hilfreich ist."

Pech hatte Andrea Mayer. Nach 36 Kilometern musste sie wegen Motorproblemen einen längeren Zwangsstopp einlegen. Damit büßte die Allgäuerin ihren starken fünften Gesamtplatz ein, den sie sich an den ersten beiden Tagen erkämpft hatte. Wegen des beginnenden Fastenmonats Ramadan endet die Rallye mit der morgigen Etappe einen Tag früher als geplant.

Volkswagen erreichte auf der rauen dritten Etappe das bislang beste Tagesergebnis nach dem Sieg im Prolog. Jutta Kleinschmidt errang mit Fabrizia Pons auf der 309 Kilometer langen Schleife in der Moreeb-Wüste das drittbeste Etappenresultat. Juha Kankkunen liegt mit Beifahrer Juha Repo im Race-Touareg an vierter Stelle der Gesamtwertung. Mit lediglich 24 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten, den er in der heutigen Tageswertung schlug, besitzt der Neuzugang von Volkswagen weiterhin gute Chancen auf ein Podiumsergebnis. Kankkunen erzielte das fünftbeste Tagesergebnis, obwohl er bei einem Aufprall auf eine Sandbank den Ladeluftkühler beschädigte und mit deutlich reduzierter Leistung ins Ziel fuhr. Teamkollege Bruno Saby und Beifahrer Michel Périn fielen im dritten Prototypen durch Aussetzer in der Elektrik zurück. Aufgrund des Beginns der Fastenzeit Ramadan haben die Veranstalter statt der für Freitag vorgesehenen fünften Wertungsetappe eine Verbindungsetappe ins Ziel nach Dubai angesetzt. Damit steht den Teams die 256 Kilometer lange Prüfung am Donnerstag als letzte gewertete Etappe bevor.


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