RAID: Juha Kankkunen verbessert sich auf Platz drei
Der Race-Touareg lief auch auf der zweiten Etappe problemlos
Volkswagen überzeugte auf der sehr schwierigen zweiten Etappe der UAE Desert Challenge mit zwei sehr guten Leistungen: Juha Kankkunen verbesserte sich im Race-Touareg durch seine viertbeste Zeit um eine Position auf den dritten Rang der Gesamtwertung. Mit genau zehn Sekunden Abstand in der Tageswertung folgte Teamkollege Bruno Saby, dem bei seiner Aufholjagd trotz der Staubentwicklung durch seine Vordermänner die fünftbeste Zeit gelang. Bei extremen Außentemperaturen, die weitaus höher als bei der Rallye Dakar sind, funktionierten die Prototypen tadellos.
Einzig Jutta Kleinschmidt musste auf der dünenreichen Etappe mit Start und Ziel in der Moreeb-Wüste einen Rückschlag hinnehmen: Ein kleiner Defekt an einem Führungslager der Zahnstangenlenkung zwang sie zum Abbruch der Prüfung und zur Rückfahrt ins Biwak.
Nachdem ihn eine defekte Benzinpumpe auf der ersten Etappe den sicher geglaubten Tagessieg gekostet hat, bestimmte Hiroshi Masuoka im Mitsubishi Pajero Evolution auch auf der zweiten Prüfung des vorletzten Laufes zum Marathon-Weltcup das Tempo. Zusammen mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz durcheilte er die Schleife um das Rallye-Biwak in Mureeb in der Bestzeit von 3:26.01 Stunden und verbesserte sich damit in der Gesamtwertung vom sechsten auf den vierten Platz. Auf Spitzenreiter Grégoire de Mevius (Nissan) fehlen dem japanisch-deutschen Duo nur noch rund 13 Minuten.
Schnell unterwegs war auch Andrea Mayer im Pajero Di-D, die sich vom zehnten auf den fünften Gesamtrang vorkämpfte. "An einem Service-Punkt haben wir Schläuche für das automatische Luftdrucksystem gewechselt, um sicher zu gehen, dass wir problemlos durch die Dünen kommen. Ansonsten lief alles perfekt."