RAID: Guter Auftakt für Kankkunen und Kleinschmidt
Kankkunen rangiert derzeit auf Position vier
Einen guten Beginn erlebten die Volkswagen Werkspiloten Juha Kankkunen und Jutta Kleinschmidt in ihren beiden Race-Touareg auf der ersten Etappe der UAE Desert Challenge. Der Finne absolvierte die 352 Kilometer lange Prüfung mit Beifahrer Juha Repo in der viertbesten Zeit. Die Deutsche und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons erreichten das Ziel in der Moreeb-Wüste als Fünfte. Auf den extrem schnellen Sandpassagen, die sich mit Dünenüberquerungen abwechselten, zahlte sich ein Gespür für den richtigen Reifen-Luftdruck aus. Ebenso bewiesen die Volkswagen Piloten gute Navigationsfähigkeiten auf der Suche nach den GPS-Punkten, die präzise angesteuert werden mussten, um Strafzeiten zu vermeiden. Bruno Saby unterbrach seine Fahrt nahe dem vierten Kontrollpunkt, als ein mechanisches Geräusch auftrat.
Mitsubishi-Werkspilot Hiroshi Masuoka fuhr im Pajero Evolution auf der ersten Etappe die sechstschnellste Zeit. "Bis zwei Kilometer vor dem Ziel lief alles perfekt", berichtete Masuoka, der vom Deutschen Andreas Schulz navigiert wird. "Doch dann wurde der Motor heiß und verlor an Leistung. Wir haben angehalten und alle Schalter und Sicherungen überprüft, was uns eine Viertelstunde gekostet hat." Teamkollege Stéphane Peterhansel im zweiten Mitsubishi Pajero Evolution musste nach rund 270 Kilometern wegen eines Schadens am Hinterachsdifferenzial anhalten. Teamchef Dominique Serieys ist aber zuversichtlich, dass der Franzose bei der zweiten Etappe antreten kann.
Andrea Mayer beendete die Prüfung im Pajero Di-D als Elfte. Sie berichtete: "15 Kilometer vor dem Ziel hatten wir uns eingraben. Das hat uns 15 Minuten gekostet. Die Verbesserungen an dem Diesel-Pajero zahlen sich aber aus. Der Motor ist viel kräftiger geworden und das sequentielle Getriebe ist exzellent."