Die erste Meisterin in der DMSB Produktionswagen Meisterschaft: Claudia Hürtgen
Das Saisonfinale der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft im MOTOPARK Oschersleben bestimmte Gaststarter Anthony Reid (Großbritannien). Der Brite im MG ZS war von der Pole-Position aus gestartet und überquerte in beiden Läufen als Sieger die Ziellinie. Sein Teamkollege Mathias Schläppi (Schweiz) machte den Erfolg beim ersten Start im deutschen Championat mit einem zweiten Platz perfekt. Dritter in einem spannenden Finalrennen wurde Michael Funke im Ford Focus ST. Ein sechster Rang im Sprintrennen und ein vierter im Hauptrennen reichten Claudia Hürtgen (Aachen) im Premierenjahr der Produktionswagen-Meisterschaft zum Titelgewinn.
„Im Premierenjahr den Titel zu holen ist ein tolles Gefühl, den Gewinn der Meisterschaft aus dem Vorjahr zu bestätigen fast noch besser“, freute sich Claudia Hürtgen nach dem Zieleinlauf. Den Grundstein für den Titelgewinn legte die Aachenerin in den letzten vier Rennen. „Die waren wirklich perfekt, und ich konnte mir für das Finale ein kleines Punktepolster aufbauen.“ Insgesamt holte die BMW-Pilotin in dieser Saison vier Laufsiege und eine Pole-Position. „Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat natürlich auch mein Team“, lobte sie die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert. „In den vergangenen drei Jahren haben alle hart am Erfolg gearbeitet, und ich kann mich nicht erinnern, einmal mit technischem Defekt ausgefallen zu sein – das ist fast einzigartig.“
Michael Funke stürmt im Finale auf Gesamtrang drei
Hinter Doppelsieger Anthony Reid wurde Michael Funke (Tönisvorst) in beiden Rennen Zweiter. Da der Brite als Gastfahrer in der Punkteverteilung keine Rolle spielt, holte der Ford-Fahrer beim Finallauf die maximal möglichen Zähler. „Vor dem Rennen war ich nicht so optimistisch, was das Resultat angeht, immerhin hatte ich 60 Kilogramm Zusatzgewicht an Bord“, so der Dritte in der Meisterschaft. „Das Ergebnis ist ein perfekter Abschluss der Saison, und ich konnte mich in der Meisterschaft hinter Claudia und Thomas noch auf Rang drei verbessern.“
Hennerici nach Startkollision nur Vierter in der Meisterschaft
Die Chancen auf Meisterehren waren für Marc Hennerici (Mayen) beim Finale nur theoretisch, aus eigener Kraft hätte es der von Startplatz zwei ins Rennen gestartete Youngster nicht mehr schaffen können. Aber eine Kollision in der ersten Kurve im Sprintrennen ließen selbst Hoffnungen auf den Vizetitel oder Rang drei in der Meisterschaft schwinden. „Schade, das es nicht geklappt hat“, gab der erst 22-Jährige nach einem tollen Saisonstart enttäuscht nach dem Finale zu Protokoll.