Kai Jordan reichte ein zweiter Platz zum Gewinn der Meisterschaft
Das Saisonfinale in der Division 2 der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft hielt, was der Stand in der Meisterschaft vor den letzten beiden Rennen der Saison versprochen hatte. Auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs in der Magdeburger-Börde kämpften die Protagonisten um jeden Meter Strecke. Am Ende holte sich Thomas Mühlenz (Bergisch-Gladbach) seine Laufsiege vier und fünf während Kai Jordan (Wolfsburg) mit zwei zweiten Plätzen in Sachen Meisterschaft alles klar machte. Dritter im Hauptrennen über 25 Minuten und Vizemeister wurde Michael Neumeister (Nürnberg).
„Seit dem Rennen auf dem Sachsenring ging es bei mir bergauf, und heute konnte ich mit Platz zwei in beiden Rennen die Meisterschaft perfekt machen“, freute sich der frisch gekürte Champion Kai Jordan über den Titelgewinn. Bereits 2001 triumphierte der Wolfsburger in der 1600er Division und holte damals, wie in diesem Jahr auch, auf einem VW Lupo GTI den Titel. „Sowohl für mich, als auch für das Team ist der Gewinn der Meisterschaft ein toller Erfolg“, so der Meister. Mit fünf Laufsiegen und drei Pole-Positions reichte am Ende der Vorsprung von gerade einmal sechs Punkten auf den Vizemeister Michael Neumeister. Für die RSG Wolfsburg ist es nach 2001, 2002 und 2003 der vierte Titelgewinn in Folge.
Citroen-Pilot Thomas Mühlenz: „Das war eine tolle Saison.“
Erst im dritten Rennen stieg Thomas Mühlenz in die Division 2 der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft ein. Bereits bei seinem Premierenrennen auf dem Salzburgring in Österreich machte der Youngster aus dem Bergischen mit einem Laufsieg im Hauptrennen auf sich aufmerksam. „Realistisch betrachtet hätte ich mit meinen Ergebnissen durchaus ein Wörtchen um den Titel mitreden können, aber mir fehlen die wichtigen Punkte aus den ersten beiden Rennen“, so Mühlenz. „Kai hat den Titel verdient gewonnen, und ich konnte im letzten Rennen der Saison mit einem guten Ergebnis noch einmal auf mich aufmerksam machen.“