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F3 Cup: Entscheidung im Cup vertagt

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Dritter Saisonsieg für Kolmsee |
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| Mit seinem dritten Saisonsieg im RECARO Formel-3-Cup verkürzte Bastian Kolmsee den Rückstand auf den Führenden Timo Lienemann ein Rennen vor Ende der Saison auf nunmehr 13 Punkte. Lienemann klassierte sich im Motopark Oschersleben nach einer Kollision mit Michael Devaney auf Rang drei hinter einem gut aufgelegten Ho-Pin Tung. Jan Heylen fiel nach einem Fehler auf den fünften Platz zurück, er ist damit aus dem Kampf um den Titel rausgefallen. Der beste Rookie des Jahres 2004 ist hingegen gefunden: Es ist Timo Lienemann, dem Schwaben ist der Titel des schnellsten Neulings nicht mehr zu nehmen.
Bastian Kolmsee legte bereits am Start den Grundstein für seinen dritten Saisonsieg im RECARO Formel-3-Cup. Der 23-Jährige aus Wiehl kam besser aus den Startlöchern als Pole-Sitter Jan Heylen und setzte sich sofort vom Feld ab. Heylen musste sich auf den ersten Metern vor allem gegen Ho-Pin Tung wehren, hielt ihn aber hinter sich. Timo Lienemann reihte sich als Vierter ein, fiel im ersten Umlauf allerdings einen Platz zurück, als JB-Pilot Michael Devaney ihn überholte.
Nach zwei Runden auf der 3,667 Kilometer langen Strecke von Oschersleben hatte Bastian Kolmsee fast zwei Sekunden Vorsprung auf den Belgier Jan Heylen. Der machte zwei Runden später einen Fehler, geriet neben die Strecke und musste Ho-Pin Tung, Michael Devaney und Timo Lienemann passieren lassen. Ganz knapp konnte er sich vor Thomas Holzer auf den fünften Platz einreihen. Für Kolmsee bedeutete das, dass sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten noch größer wurde. Der nächste Verfolger war nun Ho-Pin Tung. Auch wenn der Chinese, der in den Niederlanden aufgewachsen ist, einige schnelle Runden drehte, er kam nie wirklich näher an den Leader ran. Nach 19 Runden wurde HS-Technik-Pilot Bastian Kolmsee folglich als Sieger abgewinkt, Ho-Pin Tung feierte als Zweiter seinen vierten Podestplatz im Jahr 2004.
Der Viertplatzierte Timo Lienemann folgte Michael Devaney bis zur letzten Runde, dann riskierte er einen finalen Angriff. Er stach innen in die Hasseröder-Kurve, doch Devaney zog ebenfalls nach innen. Beide Boliden berührten sich, was der Ire mit einem Dreher bezahlte. Lienemann blieb auf der Strecke und überquerte die Ziellinie als Dritter, sein Unfallgegner Devaney rettete sich knapp vor seinem Teamkollegen Jan Heylen auf dem vierten Platz ins Ziel.
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