DPWM: Gastfahrer Anthony Reid holt Startplatz eins
Setzte die erste "Duftmarke": Anthony Reid mit Bestzeit im MOTOPARK
Beim Finale der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft im MOTOPARK Oschersleben sicherte sich Gastfahrer Anthony Reid (Großbritannien) im MG ZS die Pole-Position. In einem abwechslungsreichen Qualifying legte der Brite bereits in seiner zweiten Runde den Grundstein für den besten Startplatz: Mit der Bestzeit von 1:34,087 Minuten distanzierte er die Konkurrenz um knapp vier Zehntelsekunden. „Die Meisterschaft ist wirklich stark, es wird ein hartes Stück Arbeit, morgen zu gewinnen“, lobte der Tourenwagen-Star das deutsche Championat. Zweiter im 30-minütigen Qualifying auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs wurde Marc Hennerici (Mayen). „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, so der Youngster, als Dritter in der Meisterschaft noch mit theoretischen Chancen auf den Titel. „Ohne fremde Hilfe klappt es mit dem Titel nicht, aber die Vizemeisterschaft und ein Sieg beim Finale sind mein Ziel.“ Thomas Klenke im Ford Focus ST startet beim Finalrennen von Platz drei.
Claudia Hürtgen bleibt gelassen
Beide freien Trainingssitzungen beendete die Tabellenführerin und amtierende DTC-Meisterin als Zweite – im Qualifying reichte es für Claudia Hürtgen (Aachen) nur zu Platz sieben. „Nach den guten Trainingsergebnissen kann ich mit Startplatz sieben natürlich nicht zufrieden sein“, zeigte sich die BMW-Pilotin kritisch. Den Grund für den nicht optimalen Startplatz gibt die „schnellste Frau Deutschlands“ selbst: „Es war das ganze Zeittraining über viel Verkehr auf der Strecke. Ich habe einfach keine freie Runde erwischt.“ Im Kampf um den Titel heißt es für die Aachenerin nur ankommen. „Verstecken werde ich mich aber bestimmt nicht“, sagt sie der Konkurrenz den Kampf an. Team- und Markenkollege Thomas Winkelhock steht vor ihr auf dem sechsten Startplatz.
Kai Jordan zum dritten Mal Schnellster in der Division 2
Zum dritten Mal in dieser Saison startet Kai Jordan (Wolfsburg) in der Division 2 der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft aus der Pole-Position. Drei Rennen hat der Wolfsburger im VW Lupo GTI in Folge gewonnen, als Tabellenführer mit deutlichen Ambitionen auf den Titel in der 1600er Division. „Im Kampf um den Titel geht es eng zur Sache. Die Devise für den Start ist durchkommen“, gibt Jordan die Taktik für das Finale vor. „Ich schaue vor allem auf Michael Bohrer, danach gestalte ich mein Rennen.“