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WRC: Solberg attackiert, Loeb taktiert

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Lieber sicherer zweiter als möglicher erster: Sebastien Loeb |
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| Petter Solberg dominiert weiter bei der Rallye Sardinien, dem 13. von 16. WM-Läufen. Dank sechs von sieben möglichen Bestzeiten baute der Norweger seine Führung auf über eine Minute aus. Als zweiter liegt Sebastien Loeb im Citroen Xsara weiter auf Titelkurs während Carlos Sainz (ebenfalls Citroen) und Markko Märtin nur 2,9 Sekunden im Kampf um Platz drei trennen. "Sebastien soll Rang zwei locker nach Hause fahren, um dem Titel entscheidend näher zu kommen", verordnete Teamchef Guy Frequelin, fügte aber hinzu: "Sobald Sebastien Weltmeister ist, darf er fahren, wie er will!"
Wie schon so oft in dieser Saison, spielen die beiden Peugeot 307 von Marcus Grönholm und Harri Rovanperä keine Rolle (mehr). Doppelweltmeister Grönholm lieferte sich vom Rallyebeginn an einen spannenden Kampf um Rang zwei mit Sebastien Loeb und konnte ihm bis nach der achten Prüfung rund zehn Sekunden abknöpfen.
In WP neun dann die Ernüchterung: „Rund fünf Kilometer nach dem Start verabschiedete sich der Turbolader und wir hatten keine Leistung mehr“, berichtete Grönholm im Ziel der 34,21 Kilometer langen Prüfung „Tandalo“. „Das hat uns rund 25 Minuten und ein gutes Ergebnis gekostet.“ Um noch Punkte für die Marken-WM zu ergattern, bleibt der Finne mit von der Partie und liegt am Ende der zweite Etappe auf dem 15. Rang. Teamkollege Harri Rovanperä parkte seinen Peugeot dagegen in WP neun mit einem Elektronik-Defekt.
Ebenfalls nicht mehr dabei sind Armin Schwarz, der seinem Skoda Fabia in WP acht ein Rad rausriss und Nicolas Vouilloz im Peugeot 206, der eine Prüfung vorher ebenfalls einen Unfall hatte. Francois Duval kam im Ford Focus in WP neun von der Strecke ab und krachte in eine Mauer. Mit sechs Minuten Zeitverlust konnte der Belgier die Fahrt fortsetzen und sah immerhin als sechster das Etappenziel.
In der JWRC verlor Urmo Aava (Suzuki Ignis) gleich in der Auftaktprüfung des zweiten Tages (WP 7) wegen eines Reifenschadens über zwei Minuten, ein weiterer folgte in Prüfung 13. Nur noch Platz fünf für den Esten mit über fünf Minuten Rückstand. Neue Spitzenreiter sind die Markenkollegen Per-Gunnar Andersson, Mirco Baldacci (+ 42,8 Sekunden) und Guy Wilks (+ 1.38,6 Minuten). Dank drei Bestzeiten verbesserte sich Kosti Katajamäki auf Rang vier. Nicolas Bernardi hatte einen Reifenschaden in WP 11 und Bremsenprobleme in WP 13.
Gesamtklassement nach 13 von 19 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 3:44.43,7 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 1.11,5 Minuten
3. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 2.22,6 Min.
4. Märtin/Park (Ford Focus WRC) + 2.25,5 Min.
5. Navarra/Fedeli (Subaru Impreza) + 8.39,8 Min.
6. Duval/Prevot (Ford Focus) + 9.31,6 Min.
7. H.Solberg/Menkerud (Peugeot 206) + 12.06,0 Min.
8. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer) + 18.38,5 Min. (1. Gruppe N)
9. Warmbold/Price (Ford Focus) + 21.10,5 Min.
10. Andersson/Andersson (Suzuki Ignis) + 22.37,0 (1. Super 1600)
15. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 26.06,9 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 9: Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) Elektronik
WP 8: Schwarz/Hiemer (Skoda Fabia) Rad abgerissen
WP 7: Vouilloz/Giraudet (Peugeot 206) Unfall
vor WP 4: Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) Getriebe
WP 2: Pykälistö/Ovaskainen (Citroen Xsara) Unfall
WP 1: Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) Kupplung
JWRC-Klassement nach 13 von 19 Wertungsprüfungen:
1. Andersson/Andersson (Suzuki Ignis) 4:07.20,7 Stunden
2. Baldacci/Bernacchini (Suzuki Ignis) + 42,8 Sekunden
3. Wilks/Pugh (Suzuki Ignis) + 1.38,6 Minuten
4. Katajamäki/Alanne (Suzuki Ignis) + 3.20,8 Min.
5. Cols/Godde (Renault Clio) + 3.53,0 Min.
6. Aava/Sikk (Suzuki Ignis) + 5.21,9 Min.
7. Bernardi/Fortin (Renault Clio) + 5.46,7 Min.
8. Meeke/Patterson (Opel Corsa) + 8.53,1 Min.
9. Pons/Julia (Fiat Punto) + 10.10,9 Min.
10. Broccoli/Agnese (Fiat Punto) + 12.27,5 Min.
wichtige JWRC-Ausfälle:
WP 2: Latvala/Antilla (Suzuki Ignis) technischer Defekt
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