Lehto und Werner führten ab der zweiten Stunde das Rennen an
Zum fünften Mal in Folge hat ein Audi R8 das "Petit Le Mans" in Road Atlanta gewonnen, eines der Highlights der American Le Mans-Serie. JJ Lehto/Marco Werner und Johnny Herbert/Pierre Kaffer sorgten beim 1000-Meilen-Rennen auf der anspruchsvollen Strecke bei Atlanta für einen Doppelsieg des Teams ADT Champion Racing und den vorzeitigen Gewinn der Hersteller- und Teamwertung in der LMP1-Kategorie. JJ Lehto und Marco Werner standen schon vor dem Rennen als Sieger der Fahrerwertung fest. Bereits zum fünften Mal in Folge hat Audi damit die Hersteller-, Team- und Fahrerwertung in der "Königsklasse" der ALMS gewonnen.
Lehto und Werner übernahmen in Road Atlanta nach einer spannenden Anfangsphase die Führung zu Beginn der zweiten Stunde und gaben diese bis ins Ziel nicht wieder ab. Das Schwesterauto verlor durch eine Kollision mit einem GT-Fahrzeug und einen Ausrutscher ins Kiesbett insgesamt drei Runden.
Fünf Stunden lang durfte das Krohn-Barbour Racing Team beim "Petit Le Mans" auf ein Podiumsergebnis in der GTS-Klasse hoffen. Peter Kox, David Brabham und Nic Jonsson lagen mit ihrem Lamborghini Murciélago R-GT auf einem sicheren dritten Platz, ehe Kox auf einer Ölspur von der Strecke rutschte und im Kiesbett stecken blieb. Wegen einer leeren Batterie konnte Kox den Motor des Murciélago nicht mehr starten und musste aufgeben. Der zweite R-GT des amerikanischen Teams beendete das Rennen auf Rang fünf der GTS-Kategorie.