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WRC: Ein Finale a la Hollywood

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Erfolgreich und schön: Frauenschwarm Petter Solberg |
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| Am Ende hat es für Petter Solberg doch noch gereicht: Auf der vorletzten der 19 Wertungsprüfungen zog “Hollywood” an Sebastien Loeb vorbei und feierte mit 6,3 Sekunden Vorsprung seinen dritten Great Britain-Sieg in Folge. „Es war ganz schön eng und in Prüfung 16 waren wir sogar kurz im Graben, aber es hat noch gepasst“, freute sich der Norweger im Ziel. Mit fast drei Minuten Rückstand wurde Markko Märtin im Ford Focus dritter.
Drei 30 Kilometer-Prüfungen sowie die abschließende Super Special standen für die Teams auf der Finaletappe der 60. Wales Rally Great Britain auf dem Programm. Mit 7,3 Sekunden Vorsprung war Loeb heute morgen gestartet. Und mit einer weiteren Bestzeit – seiner fünften insgesamt – wuchs der Abstand auf 8,6 Sekunden. „Ich habe wirklich alles gegeben und dann nur etwas mehr als Sekunde herausgeholt, das macht mich nachdenklich“, wunderte sich der Franzose im Ziel von WP 16. „Wir sind ein sehr hohes Risiko eingegangen und konnten einen Unfall noch soeben vermeiden“, gab der Subaru-Pilot zu.
Prüfung 17 war die Wiederholung von WP 16 und dieses Mal war Solberg um 5,1 Sekunden schneller, so dass Loebs Vorsprung auf 3,5 zusammenschmolz. Auch in WP 18 konnte Super-Seb das Tempo nicht ganz mitgehen, „wobei ich vermutlich einen Reifenschaden hatte, dass Mousse hat aber Schlimmeres verhindert“, berichtete Loeb. 9,2 Sekunden war der Norweger schneller, welches 5,7 Sekunden Vorsprung vor der 2,45 Kilometer kurzen Super Special bedeuteten. „Alles riskiert, alles gewonnen“, freute sich Solberg über seinen GB-Hattrick. Für Subaru war es der achte (!) Sieg seit 1994 auf der Insel!
Sebastien Loeb waren nüchtern betrachtet am Ende die sicheren acht WM-Zähler vermeintlich lieber als ein möglicher Ausfall. Mit 28 Punkten Vorsprung geht der ehemalige Kunstturner in die letzten vier WM-Läufe. Allerdings kann Loeb – Danke Solbergs Sieg in Wales – nicht schon auf Sardinien vorzeitig Weltmeister werden.
Markko Märtin, Carlos Sainz, Francois Duval, Harri Rovanperä und Mikko Hirvonen verlebten einen ruhigen letzten Tag, zu groß waren ihre jeweiligen Abstände untereinander. Lediglich um Platz acht – und den damit verbundenen letzten WM-Punkt – wurde es noch einmal eng zwischen Mark Higgins im privaten Ford Focus und Manfred Stohl im werksunterstützen Peugeot 206 des Bozian-Teams. Der Brite krachte in Prüfung 18 gegen einen Baum und büßte über 20 Minuten ein, so dass der Österreicher heuer zu seinem vierten WM-Punkt kam.
Gesamtklassement nach 19 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) 3:42.39,5 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 6,3 Sekunden
3. Märtin/Park (Ford Focus WRC) + 2.53,7 Minuten
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 3.42,1 Min.
5. Duval/Prevot (Ford Focus) + 4.51,3 Min.
6. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 6.44,9 Min.
7. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 7.08,3 Min.
8. Stohl/Minor (Peugeot 206) + 10.20,1 Min.
9. Vouilloz/Giraudet (Peugeot 206) + 15.12,3 Min.
10. Warmbold/Price (Ford Focus) + 15.49,3 Min.
11. H.Solberg/Menkerud (Peugeot 206) + 19.56,3 Min.
12. Ginley/Kennedy (Subaru Impreza) + 20.49,5 Min.
16. Higgins/Gibson (Ford Focus) + 32.37,5 Min.
22. Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 39.34,9 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 14: Tuohino/Aho (Ford Focus) Motor
WP 11: Paasonen/Vainikka (Skoda Fabia) Kupplung
WP 9: Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) Rad abgerissen
WP 7: Schwarz/Hiemer (Skoda Fabia) Unfall
WP 6: Carlsson/Andersson (Peugeot 307) Unfall
WP 3: J.McRae/Gullick (Subaru Impreza) technischer Defekt
WP 3: Mansfeld/Hartmann (Honda Civic) Unfall
WP-Bestzeiten:
Solberg 8; Loeb 5; Duval 4; Grönholm und Märtin je 1.
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Loeb 92; 2. Solberg 64; 3. Märtin 59; 4. Sainz 55; 5. Grönholm 47; 6. Duval 43; 7. Hirvonen 23; 8. 8. Rovanperä 20; 9. Tuohino 16; 10. Loix 7; 11. Carlsson 6; 12. Panizzi 5; 13. Robert und Stohl je 4; 15. H.Solberg, Perez-Companc, Paasonen und Gardemeister je 3; 19. Valimäki, Ginley, Pozzo und Warmbold je 2; 23. Burri, Vovos und Campos je 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Citroen 150; 2. Ford 112; 3. Subaru 91; 4. Peugeot 76; 5. Mitsubishi 17.
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