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WRC: Loeb und Solberg nur durch 7,4 Sekunden getrennt

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Kann Petter Solberg den dritten RAC-Sieg in Folge feiern? |
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| Sebastien Loeb und Petter Solberg diktieren auch nach der zweiten von drei Etappen bei der Wales Rally Great Britain das Geschehen. Ganze 7,4 Sekunden trennen den Citroen-Piloten vom amtierenden Weltmeister im Subaru Impreza. Der drittplatzierte Markko Märtin liegt bereits über zwei Minuten zurück. Ford-Teamkollege Francois Duval liess Dank drei Bestzeiten mächtig aufhorchen.
„Am ersten Tag war es ganz klar ein Vorteil, als erster auf der Piste zu sein“, gab Loeb im heutigen Etappenziel zu. „Aber heute war der Vorteil weg und Petter machte ganz schön Druck. Das gibt einen spannenden letzten Rallyetag.“ Denn Petter Solberg gibt sich kämpferisch: „Ich bin mit dem Auto und mit mir zufrieden. Nur in Prüfung 14 hatten wir etwas Glück, als wir uns bei einem Abzweig etwas verbremsten und beinahe im Graben gelandet wären. Auf der letzten Etappe werden wie voll angreifen!“
Der lange Zeit drittplazierte Marcus Grönholm verabschiedete sich wieder einmal mit einer Kaltverformung. Dieses Mal war es eine Strohballenschikane in Prüfung neun. „Ein Vorderrad ist dabei abgeknickt, das ist ganz schön ärgerlich.“ Teamkollege Harri Rovanperä klagt dagegen nicht mehr über Getriebeprobleme. „Heute lief unser Peugeot problemlos und wir konnten uns aufs Fahren konzentrieren.“
Mit drei Bestzeiten sorgte Francois Duval heute für eine kleine Überraschung. „Dabei haben wir höchstens 90 Prozent gegeben, denn wir wollten auf keinen Fall abfliegen.“ Der Belgier liegt nun auf Rang fünf, hat allerdings über eine Minute Rückstand auf Carlos Sainz im zweiten Citroen Xsara. Markko Märtin hatte auf den Prüfungen 11 bis 13 Motorenprobleme. „Ein defektes Ventil hat uns rund eine Minute gekostet“, ärgerte sich der Este.
Finnland, die Supermacht des Rallyesports, erlebte heute ein Debakel. Zwei Prüfungen nach Grönholms Unfall parkte Jani Paasonen den Skoda Fabia mit Kupplungsschaden. Mikko Hirvonen (Subaru Impreza) flog zunächst in WP neun von der Piste, verstopfte sich den Kühler und verklemmte den Ventilator, konnte aber weiterfahren. In Prüfung 14 segelte Hirvonen erneut durch die Botanik. In der gleichen Rechtskurve kam auch Toni Gardemeister von der Strecke ab. Fast eine halbe Stunde brauchten die Fans, um den Skoda zurück auf die Piste zu schieben. Janne Tuohino stellte seinen Ford Focus WRC in WP 14 mit Motorschaden ab.
Nur noch neun Teams sind in der Junior-WM (JWRC) mit von der Partie. Auch die scheinbar übermächtige Suzuki-Mannschaft wurde dezimiert, nachdem Per-Gunnar Andersson in WP 12 einen Unfall hatte. Dennoch führen drei andere „Gelbe“ weiterhin das Klassement an. Mirco Baldacci hat allerdings nur noch 31,8 Sekunden Vorsprung auf Guy Wilks. Mit fast drei Minuten Rückstand folgt Kosti Katajamäki auf Rang drei, allerdings hat Opel Corsa-Pilot Kris Meeke nur noch neun Sekunden Rückstand.
Gesamtklassement nach 15 von 19 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) 2:55.19,0 Stunden
2. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 7,3 Sekunden
3. Märtin/Park (Ford Focus WRC) + 2.14,1 Minuten
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 2.32,3 Min.
5. Duval/Prevor (Ford Focus) + 3.44,2 Min.
6. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 5.41,2 Min.
7. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 5.43,2 Min.
8. Higgins/Gibson (Ford Focus) + 8.04,6 Min.
9. Stohl/Minor (Peugeot 206) + 8.35,2 Min.
10. Warmbold/Price (Ford Focus) + 12.20,3 Min.
11. Vouilloz/Giraudet (Peugeot 206) + 12.28,0 Min.
12. H.Solberg/Menkerud (Peugeot 206) + 14.03,4 Min.
13. Ginley/Kennedy (Subaru Impreza) + 16.41,3 Min.
24. Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 37.36,9 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 14: Tuohino/Aho (Ford Focus) Motor
WP 11: Paasonen/Vainikka (Skoda Fabia) Kupplung
WP 9: Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) Rad abgerissen
WP 7: Schwarz/Hiemer (Skoda Fabia) Unfall
WP 6: Carlsson/Andersson (Peugeot 307) Unfall
WP 3: J.McRae/Gullick (Subaru Impreza) technischer Defekt
WP 3: Mansfeld/Hartmann (Honda Civic) Unfall
JWRC-Klassement nach 15 von 19 Wertungsprüfungen:
1. Baldacci/Bernacchini (Suzuki Ignis) 3:21.15,3 Stunden
2. Wilks/Pugh (Suzuki Ignis) + 31,8 Sekunden
3. Katajamäki/Alanne (Suzuki Ignis) + 2.50,9 Minuten
4. Meeke/Patterson (Opel Corsa) + 2.59,9 Min.
5. Latvala/Antilla (Ford Fiesta) + 9.16,5 Min.
6. Pons/Julia (Fiat Punto) + 9.47,9 Min.
7. Betti/Rosso (Peugeot 206) + 13.26,1 Min.
8. Tabaton/Rovegno (Fiat Punto) + 24.26,1 Min.
9. Scorcioni/Daddoveri (Fiat Punto) + 27.17,2 Min.
wichtige JWRC-Ausfälle:
WP 12: Andersson/Andersson (Suzuki Ignis) Unfall
WP 9: Barratt/Williamson (Renault Clio) technischer Defekt
WP 8: Marshall/Parry (Renault Clio) technischer Defekt
nach WP 7: Cols/Godde (Renault Clio) Zeitüberschreitung
WP 7: Broccoli/Agnese (Fiat Punto) technischer Defekt
WP 7: Bernardi/Fortin (Renault Clio) Unfall
WP 7: Chicherit/Baumel (Citroen Saxo) Unfall
WP 6: Cecchettini/Arena (Renault Clio) technischer Defekt
WP 6: Biasion/Domenesch (Fiat Punto) Unfall
WP 3: Aava/Sikk (Suzuki Ignis) technischer Defekt
WP 2: Rautenbach/Sturla (Opel Corsa) technischer Defekt
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