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WRC: Vorschau Rallye Great Britain

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Loeb könnte bereits bei der RAC |
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| Mit der RAC-Rallye steht das WM-Finale vor der Tür: 250 Starter, zehn verschiedene Werksteams, 76 Sonderprüfungen, 2.500.000 Zuschauer, vier Tage und zwei Nächte Rallyefahren in allen Ecken und Winkeln von England, Schottland und Wales. So war sie mal, die vermeintlich schöne heile Rallye-Welt anno 1976. Heute heißt die Veranstaltung Rally of Great Britain und findet erstmals nicht als (europäischer) Saisonabschluss statt. Sieben Werksteams – fünf WRC, zwei JWRC – werden die 19 Wertungsprüfungen in Angriff nehmen. Seit drei Jahren befinden sich die Eintrittspreise auf Formel 1-Niveau, damit möglichst wenig Fans kommen. Sebastién Loeb könnte sich bereits beim fünftletzten Saisonlauf vorzeitig den Titel sichern.
Die 60. Auflage der vom Royal Automobile Club (RAC) ausgerichteten Veranstaltung findet erstmals nicht im November, sondern im September statt. Mehr Stunden Sonnenlicht, weniger Schlamm, der Sponsoren überdecken könnte: Das TV-Zeitalter lässt grüßen! 1932 fand die erste „RAC“ statt und sie gehört trotz allem Strukturwandel noch immer zu den wichtigsten Rallies des Jahres. Die Gesamtlänge beträgt heuer 1.328,07 Kilometer, davon 397,61 auf Bestzeit. Für die Piloten der Junior-WM (JWRC) ist es der fünfte von sieben Wertungsläufen.
Die Bedingungen sind für die WRC-Piloten neu: „Niemand hat hier Erfahrungswerte. Statt Schlamm, Frost und Feuchtigkeit fahren wir jetzt auf harten Wegen wie in Finnland“, meint dann auch Petter Solberg, der in den vergangenen beiden Jahren gewinnen konnte. „Es ist für alle gleich und unsere Chancen sind sicherlich nicht schlechter.“ Der Norweger hat 30 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Sebastién Loeb, bei maximal nur noch 50 zu vergebenen Punkten sind die Chancen auf eine Titelverteidigung nicht allzu groß. „So lange ich noch eine Chance habe, werde ich versuchen, diese zu nutzen. Die RAC lag mir immer.“ Nebenbei: In den letzten zehn Jahren feierte Subaru sieben Siege bei der RAC (Solberg 2, Burns 2, McRae 3).
Während Loeb dem ersten WM-Titel zusteuert, kämpfen noch vier Piloten um Rang zwei. Solberg (54), Ford-Pilot Markko Märtin (53), Carlos Sainz (Citroen, 50) und Peugeot-Speerspitze Marcus Grönholm (47) sind nur durch sieben Punkte getrennt. In der Marken-WM hat Ford 35 Punkte Rückstand auf Citroen. Neben Subaru, Citroen, Peugeot und Ford tritt auch Skoda wieder mit drei Fabia WRC für Armin Schwarz, Toni Gardemeister und Jani Paasonen an.
Wichtige Starter 60. Wales Rally Great Britain:
WRC: 1 P. Solberg, 2 Hirvonen (beide Subaru Impreza), 3 Loeb, 4 Sainz (beide Citroen Xsara), 5 Grönholm, 6 Rovanperä (beide Peugeot 307); 7 Märtin, 8 Duval (beide Ford Focus); 11 Schwarz, 12 Gardemeister (beide Skoda Fabia); 14 Tuohino (Ford Focus); 15 Carlsson (Peugeot 307); 16 H. Solberg, 17 Stohl (beide Peugeot 206); 18 Paasonen (Skoda Fabia); 19 Ginley (Subaru Impreza); 20 Warmbold; 21 M.Higgins (beide Ford Focus); 61 Vouilloz (Peugeot 206); 74 J. McRae (Subaru Impreza); 103 Mansfeld (Honda Civic).
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Loeb 84; 2. Solberg 54; 3. Märtin 53; 4. Sainz 50; 5. Grönholm 47; 6. Duval 39; 7. Hirvonen 21; 8. 8. Rovanperä 17; 9. Tuohino 16; 10. Loix 7; 11. Carlsson 6; 12. Panizzi 5; 13. Robert 4; 14. H.Solberg, Stohl, Perez-Companc, Paasonen und Gardemeister je 3; 19. Valimäki, Ginley, Pozzo und Warmbold je 2; 23. Burri, Vovos und Campos je 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Citroen 137; 2. Ford 102; 3. Subaru 79; 4. Peugeot 73; 5. Mitsubishi 17.
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