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2004-09-12 17:32:44 - ks
Yaris Cup: Die Meisterschaft bleibt bis zum letzten Rennen spannend

Kirsch führt vor dem Saisonfinale die Gesamtwertung an
Bis zum Saisonfinale im Motopark Oschersleben Anfang Oktober bleibt die Meisterschaft spannend. Steve Kirsch siegte in der Lausitz vor Dennis Busch und Bruno Fuhrer, als schnellste Damen wurde Jana Meiswinkel gewertet. Michel Schaap, der als Tabellenführer in der Gesamtwertung in die Lausitz kam, fuhr ein beherztes Rennen und konnte in einem turbulenten Wertungslauf bis auf den 5. Platz vorfahren. Die Führung in der Meisterschaft des Yaris Cup hat Schaap aber nicht verteidigen können. Steve Kirsch geht mit drei Punkten Vorsprung in den letzten Lauf in Oschersleben. Rein rechnerisch können noch vier Fahrer den Titel „Yaris Cup Meister 2004“ einfahren.

Insgesamt waren 26 Yaris auf dem Eurospeedway am Start, die am Sonntag alle wegen den nassen Wetterbedingungen auf Regenreifen das Rennen aufnahmen. Bereits in der erste Runde konnten Kirsch und Strehlow sich an der Spitze leicht absetzen. Jedoch brachte eine Safety Car Phase in der 2. Runde das Feld wieder eng zusammen. Grund: Die Motorhaube von Marc-Daniel Lange hatte sich gelöst und war vor seine Frontscheibe geschlagen; Lange hatte keine Chance und landete am Ende der Start-und-Ziel-Gerade im Reifenstapel. Ab der 4. Runde wurde die SC-Phase wieder aufgehoben und das zusammengerückte Feld begann erneuert den Kampf um wertvolle Punkte, den Kirsch mit einer fahrerisch guten Leistung gewonnen hat.

Schon das Qualifikationsrennen am Samstag war geprägt von der Spannung um die Meisterschaft. Michel Schaap hat seine Pole Position im Qualifikationsrennen nicht nutzen können und war durch die Kollision mit Philip Geipel in der 6. Runde nicht in den vorderen Rängen platziert – beide Fahrer fand sich im hinteren Feld wieder. Damit war der Weg frei für Steve Kirsch und Marc Strehlow, die sich für das Wertungsrennen am Sonntag die erste Startreihe sicherten.

Dieter Serowy, Sportredakteur der Fachzeitschrift „Auto Zeitung“, startete als Gastfahrer am Eurospeedway und konnte sich bis auf den 20. Platz vorkämpfen. „Es hat großen Spaß gemacht, im Yaris Cup einmal mitfahren zu können. Toyota hat mit diesem Markenpokal eine tolle Einsteigerserie im Motorsport“, sagte der Rennsportexperte begeisternd nach seinem Rennen.
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