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F3 Cup: Lienemann mit hauchdünnem Vorsprung auf Pole

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Kann Lienemann seinen Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen? |
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| In einem spannenden Qualifying für das 16. Saisonrennen des RECARO Formel-3-Cup am EuroSpeedway Lausitz setzte sich Timo Lienemann durch. Er besiegte Jan Heylen mit 0,011 Sekunden Vorsprung. Bastian Kolmsee belegte wie schon heute Vormittag im ersten Zeittraining den dritten Platz, sein Nachbar in der zweiten Startreihe am Sonntag wird wie schon am Samstag wieder Ho-Pin Tung sein.
Zu Beginn des zweiten Qualifyings zeichnete sich ein Duell zwischen Bastian Kolmsee und Timo Lienemann ab. Die beiden Führenden im RECARO Formel-3-Cup wechselten sich an der Spitze ab: Zuerst hatte Kolmsee die Führung inne, dann verdrängte ihn Lienemann mit einer schnellen Runde auf den zweiten Platz. Der Schorndorfer legte zur Sicherheit noch eine nach, was ihm einen zwischenzeitlichen Vorsprung von 0,562 Sekunden einbrachte.
Bis zur Mitte des Zeittrainings konnte sich niemand in dieses Duell einmischen, doch dann begann Jan Heylen mit seinem Qualifying. Der Belgier wartete die erste Hälfte geduldig an der Box und betrachtete das Treiben auf der Strecke. In seinem ersten Umlauf kletterte er direkt auf die dritte Position, seine dritte fliegende Runde brachte ihm die zweite Position, und die vierte schließlich Rang eins. Wenige Minuten später legte er noch einen drauf und verbesserte sich auf 1:38,545 Minuten für die 4,534 Kilometer lange Runde. Doch wer geglaubt hatte, dass der 24-Jährige damit sein Pole Position in trockenen Tüchern hatte, der irrte. Bastian Kolmsee auf Rang zwei steigerte sich stetig und kam dem JB-Piloten gegen Ende der Session immer näher, doch ihm blieb es nicht vergönnt, Heylen von der Spitze zu verdrängen. Das gelang schließlich Timo Lienemann, der sich drei Minuten vor dem Ende der Sitzung plötzlich auf den ersten Platz katapultierte. Sein Vorsprung war mit 0,011 Sekunden nicht groß, aber er reichte für seine dritte Pole Position in dieser Saison. Wohl auch deshalb, weil Jan Heylen eine nach seinen Angaben noch schnellere Umrundung des EuroSpeedway mit einem kleinen Exkurs neben die Strecke ruinierte. Pole-Mann Lienemann seinerseits war auch nicht fehlerfrei: Unmittelbar nach seiner besten Runde drehte er sich.
Hinter den Top3 war es ebenfalls ereignisreich. Ho-Pin Tung wurde nach einem guten Training mit Rang vier belohnt, den er sich sieben Minuten vor Schluss endgültig sicherte. Ebenfalls am Ende des Trainings war Thomas Holzer in seiner besten Form: Mit zwei persönlichen Bestzeiten manifestierte er schließlich den sechsten Rang vor Michael Devaney.
Timo Lienemann: „Es war ganz gut. Die Strecke war wesentlich langsamer als heute Vormittag, es war schwierig, mit der Abstimmung vom ersten Qualifying zu fahren. Außerdem war es nicht einfach, eine freie Runde zu erwischen. In meiner schnellsten Runde waren noch ein oder zwei kleinere Fehler. Dennoch bin happy, dass es gereicht hat. Die drei Punkte für die Pole Position zu bekommen ist schön und im Kampf um dien Titel auch wichtig.“
Jan Heylen: „Schade, die drei Punkte für die Pole hätte ich eigentlich gebraucht. Aber Hut ab vor Timo Lienemann, er war richtig gut. Mein Auto war so abgestimmt, dass ich im Anfang schnelle Runden fahren kann, was mir auch gelungen ist. Drei Runden vor Schluss bin ich mit einem Rad im Gras gewesen, damit war die Runde kaputt. Sie wäre sicher noch zwei Zehntel besser gewesen.“
Bastian Kolmsee: „Die Strecke hat sich im Vergleich zum erste Zeittraining heute Vormittag verändert, sie ist viel langsamer geworden. Mein Auto lag wie schon im ersten Qualifying relativ gut, ich hätte mit mehr gerechnet als mit dem dritten Platz. Wir hatten für diese Sitzung noch was am Auto geändert, aber es hat keinen Unterschied gemacht.
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