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2001-01-18 14:55:56 - ks
Hist. Rallye: Volker Strycek startet bei der 9. AvD-Histo-Monte

(c) ks design Wenn er sich mal ein paar freie Stunden von der DTM gönnt, dann gehört das Herz von Volker Strycek ganz den Klassikern aus Rüsselsheim. Neben einem Opel Commodore ist der Opel-Rennleiter seit Neuestem stolzer Besitzer eines Opel GT/J aus den frühen Siebziger Jahren.
Einer von fünfzehn Opel-Fahrern bei der Rallye Monte-Carlo 1971: Jürgen Hohnholt aus Bremen mit seinem Rallye Kadett.
Die 9. AvD-Histo-Monte bestreitet der 43jährige in dem Opel Kadett C GT/E, mit dem Walter Röhrl vor genau 25 Jahren bei der Rallye Monte-Carlo für Aufsehen sorgte. Hinter den drei übermächtigen und speziell für den Rallyesport gebauten Lancia Stratos belegte der lange Regensburger 1976 den 4. Platz im Gesamtklassement. Viele sprachen damals vom "heimlichen Sieger" der "Monte", da die gegnerischen 240 PS starken Kunststoff-Keile aus Italien mit hohem Aufwand in einer Kleinserie gebaut wurden, um in erster Linie im Rallyesport erfolgreich zu sein.
Röhrls 150 PS starker Kadett stammte aber direkt von einem Serienprodukt aus Rüsselsheim ab, das so überall im Alltag zu sehen war. Der vierfache Monte-Sieger erinnert sich: "Bei aller Bescheidenheit: Die Monte Carlo 1976 war eine Traumvorstellung mit dem Kadett". Der 28jährige Deutsche und sein Beifahrer Jochen Berger kamen hinter der Lancia-Werksmannschaft mit den Sandro Munari, Björn Waldegard und Bernard Darniche ins Ziel. Mehr, so wusste Röhrl, war gegen die Mittelmotor-Flunder nicht auszurichten: "Ich war absolut perfekt gewesen und deshalb hochzufrieden".
Das "Kadettl" fuhr Röhrl übrigens auf eigener Achse wieder zurück nach Deutschland. Den Beifahrerplatz nahm seine Frau Monika ein. "Ich zeigte ihr auf einer Straße mal sanft, wie ich bei der Rallye so unterwegs gewesen war. Da wurde sie ganz weiß im Gesicht".
Das wird dem Beifahrer von Volker Strycek in dem gelb-schwarzen Rallye-Coupé wohl nicht passieren, nicht nur wegen der besonnenen Fahrweise des Fahrers. Co-Pilot Günter Holzer (Augsburg) ist ein erfahrener Rallye-Mann und heute Teamchef eines Opel-Werksteams in der DTM.
Wenn es um die sportliche Wertung geht, bekommen die beiden "Modernen" starke Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Denn aus dem historischen Fuhrpark von Opel kommt auch der Opel Ascona A 1,9 SR, das originale Europameisterschaftsauto von Röhrl und Berger aus dem Jahr 1974, wie auch der Kadett vom "Opel-Euro–Händler-Team" eingesetzt und in den Farben gelb und schwarz lackiert.
Jochen Berger (Rüsselsheim) sitzt wie 1974 bei der 9. AvD-Histo-Monte 2001 auf dem "heißen Stuhl" des. Auf seine Kommandos hört Klaus-Peter Thaler (Gevelsberg). Der Westfale wurde Rad-Querfeldein-Weltmeister und gilt seit vielen Jahren durch seine Starts beim Langstreckenpokal auf dem Nürburgring als zuverlässiger Tourenwagen-Fahrer und Nordschleifen-Spezialist.
Doch die Originalfahrzeuge aus dem Opel-Werksbestand sind nicht die einzigen Rallye-Oldies der Marke im Starterfeld der 9. AvD-Histo-Monte 2001. Insgesamt stehen 7 Modelle der Rüsselheimer Marke am Start, wenn das 91 Fahrzeuge starke Feld am 18. Januar 2001 ab 15 Uhr auf dem Nürburgring auf die Reise geschickt wird.
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