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WRC: Solberg führt beim Subaru-Heimspiel

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Markko Märtin haderte mit dem Aufschrieb |
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| Nach dem ersten Tag der Rallye Japan, dem elften Lauf zur Weltmeisterschaft, führt Subaru-Pilot Petter Solberg. Der Norweger hat 12,7 Sekunden Vorsprung auf Tabellenführer Sebastien Loeb im Citroen Xsara und Marcus Grönholm (+ 17,8 Sekunden) im schnellsten Peugeot. Nach neun von 27 Wertungsprüfungen sind alle gestarteten World Rallye Cars noch dabei.
Japan war eigentlich komplettes Neuland für die Teilnehmer der Rallye-WM. Daher waren viele Ausfälle und Abgänge befürchtet worden. Aber das Gegenteil war der Fall. Nicht einer der Werks-Piloten versenkte sein Arbeitsgerät in der Botanik. „Obwohl wir bei der ersten Durchfahrt der heutigen Prüfungen sehr viele Ergänzungen im Aufschrieb vorgenommen haben, damit wir am Nachmittag etwas schneller sind“, wie Markko Märtin zugab.
Schnell setzte sich ein Spitzentrio vom Rest der Meute ab. Petter Solberg markierte die ersten beiden und die vierte Bestzeit, Loeb war in WP drei nicht zu schlagen. Marcus Grönholm folgte im Windschatten. Am Nachmittag verkürzte Loeb den Abstand zum Weltmeister. „Ich hatte mich für zu weiche Reifen entschieden“, gab der Subaru-Pilot zu. Nach Bestzeiten in den Prüfungen fünf bis sieben war der Franzose bedrohlich nah gekommen, ehe der Norweger in WP acht die Differenz vergrößerte.
Carlos Sainz war dann auf der abschließenden 2,2 Kilometer langen Super Special Stage der schnellste Mann. Der Spanier liegt nur 5,1 Sekunden hinter Ford-Speerspitze Francois Duval auf Rang fünf. „Das Fahrwerk war heute zu weich abgestimmt“, haderte der Argentinien-Sieger. Francois Duval folgt im zweiten Ford Focus auf Rang sechs.
Eine Schrecksekunde hatte Mikko Hirvonen gleich in der Auftaktprüfung. Der Finne kam leicht von der Fahrbahn ab, verstopfte sich aber nur die Kühleröffnungen mit Gras. „Da hatten wir etwas Glück, von da an haben wir es etwas ruhiger angehen lassen.“ Nur auf Rang acht und mit über drei Minuten Rückstand liegt Harri Rovanperä aussichtslos zurück. Gleich in WP eins verabschiedete sich der vierte Gang. „Und der Weg von dritten zum fünften ist einfach zu lang“, fluchte der Finne. Im Service nach Prüfung vier wurde das Getriebe gewechselt, doch auch das neue Aggregat wollte einfach nicht den vierten Gang einlegen.
WRC-Ergebnis nach neun von 27 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) 1:30.35,1 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 12,7 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 17,8 Sek.
4. Märtin/Park (Ford Focus WRC) + 1.01,7 Minuten
5. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.06,8 Min.
6. Duval/Droeven (Ford Focus) + 1.25.7 Min.
7. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 1.54,0 Min.
8. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 3.19,2 Min.
9. Warmbold/Price (Ford Focus) + 6.47,6 Min.
10. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 7.31,7 Min. (1. Gruppe N)
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