Mit dem siebten Lauf zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) am kommenden Wochenende geht die höchste deutsche Rallye-Liga in die entscheidende Phase. Rund um Pößneck können sowohl der Gesamttitel vergeben werden als auch die Meisterschaftsentscheidung in der prestigeträchtigen Super-1600-Klasse fallen. Bei der Top-Speed-Jagd über die Asphaltstrecken in Thüringen liegt ein Haupt-Augenmerk auf dm Görlitzer. Matthias Kahle, der mit Co-Pilot Peter Göbel im Skoda Octavia WRC den Meistertitel holen kann. „Ich freue mich vor allem auf die schön zu fahrenden, flüssigen Prüfungen“, erklärt der Tabellenleader „An den möglichen Titel denke ich nicht so intensiv.“
In der Super-1600-Meisterschaft können Sven Haaf / Michael Wenzel das Meisterstück im Citroën C2 Super 1600 machen. Auch für ihn spielt der erste Matchball nicht die dominierende Rolle. „In Thüringen werden wir mit dem Citroën C2 Super 1600 zum ersten Mal auf Strecken starten, die so schnell sind, dass die Super-1600er an einigen Stellen ihr Maximaltempo erreichen und ausdrehen“, schildert der Windecker. So steht beim siebten DRM-Lauf für sein Team vor allem ein weiterer Erfahrungsgewinn mit dem in dieser Saison neu aufgebauten Citroën C2 an.
Fast fünf Dutzend Starter haben für die ADAC Castrol-Rallye genannt. Ihnen werden von den Rallye-Organisatoren um Rallyeleiter Harald Neumann auch einige Neuerungen geboten. Drei Rundkurse stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Zuschauerinteresses. Gleich zwei Mal ist der bereits im Jahr 2003 mit großem Erfolg neu eingeführte Stadtrundkurs mitten in Pößneck zu absolvieren: Am Freitag findet hier ab 21.00 Uhr unter Flutlicht der Rallye-Auftakt statt, am Samstag geht ab 17.56 Uhr außerdem das Finale über die Bühne. Und auch das in der vergangenen Woche mit einem Motorrad-Rennen wieder eröffnete Schleizer Dreieck wird genutzt. Eine im Vergleich zur Vergangenheit verkürzte und damit wesentlich anspruchsvoller gewordene Variante des Traditionskurses wird am Samstag ab 11.30 Uhr zum Treffpunkt der Fans. „Der Kurs in Pößneck macht einfach Spaß und der Auftritt in Schleiz ist sicherlich toll für die Fans“, freut sich Matthias Kahle. Auch Suzuki-Speerspitze Niki Schelle stimmt zu: „Die kürzere Version des Rundkurses in Schleiz ist auch für unsere Autos wesentlich attraktiver“, erklärt der Bayer die Vorzüge der Natur-Rennstrecke aus Sicht der Super-1600-Fraktion.