Räikkönen sicherte McLaren Mercedes den ersten Saisonsieg
Michael Schumacher bricht in der Saison 2004 viele Rekorde: Der Ferrari-Pilot sicherte sich mit einem zweiten Rang beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps vorzeitig den siebten Titel in der Formel 1-Fahrer-Weltmeisterschaft. Schumacher ist außerdem der erste Fahrer der 55-jährigen Grand-Prix-Geschichte, der fünf WM-Titel in Folge errang. Schumachers Teamgefährte Rubens Barrichello wurde Dritter.
Schumacher lag beim 700. Grand Prix von Ferrari mit seinem Ferrari F2004 nach turbulenten 44 Rennrunden nur 3,132 Sekunden hinter Sieger Kimi Räikkönen. „Spa ist meine Lieblings-Rennstrecke“, strahlte Schumacher nach dem Rennen. „Aber jetzt verbindet mich noch mehr mit diesem Kurs.“ In Spa-Francorchamps hatte der Kerpener vor fast genau 13 Jahren sein Formel 1-Debüt gefeiert. 1992 gelang ihm auf dem Straßenkurs in den Ardennen der erste Formel 1-Sieg.
„Besser hätte es nicht laufen können“, freute sich Sieger Kimi Räikkönen. „Das Rennen war hart. Erst wurde mein Unterboden leicht beschädigt, als Massa mich nach dem Start berührte. Ab Runde acht hatte ich Probleme beim Herunterschalten, die mir das Anbremsen der Haarnadelkurve erschwerten. Umso mehr freue ich mich über den Sieg.“
Grund zum Feiern gab es auch für Felipe Massa und Giancarlo Fisichella: Die beiden Sauber-Piloten landeten auf den Rängen vier und fünf.
Pech für das BMW WilliamsF1 Team beim GP Belgien in Spa. Nach einer starken Vorstellung in einem spannenden und ereignisreichen Rennen kamen weder Montoya noch Pizzonia ins Ziel. Beide hatten nach mehr als Dreiviertel der Distanz an dritter Stelle gelegen.