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F3 Cup: Lienemann nach Unfall mit Kolmsee neuer Leader

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Heylen profitierte vom Startgetümmel direkt hinter ihm |
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| Auch im Sonntags-Rennen des RECARO Formel-3-Cup im Rahmen der BERU Top10 auf der Sprintstrecke des Nürburgrings war abermals Jan Heylen der Beste. Dabei war er Nutznießer eines Unfalls in der ersten Kurve der ersten Runde, als Timo Lienemann den Führenden Bastian Kolmsee umdrehte. Ho-Pin Tung, Jan Seyffarth und Yari Benedetti konnten dem HS-Dallara nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Die Plätze zwei und drei belegten Timo Lienemann und Michael Devaney. Lienemann reist als neuer Führender in der Gesamtwertung des RECARO Formel-3-Cup ab, sein Vorsprung auf Bastian Kolmsee beträgt jetzt 13 Punkte.
Für Pole-Sitter Bastian Kolmsee begann es gut, er setzte sich vom Start weg direkt in Führung. Timo Lienemann hingegen musste sich schon auf den ersten Metern gegen Michael Devaney zur Wehr setzten, beide fuhren nebeneinander auf die ersten Kurve zu. Dabei erwischte Lienemann die feuchte Spur, bremste für diese Bedingungen zu spät und erwischte seinen Kontrahenten um die Meisterschaft, den 22-Jährigen Bastian Kolmsee. Der drehte sich, blieb entgegen der Fahrtrichtung stehen und wurde auch noch von Ho-Pin Tung, Jan Seyffarth und Yari Benedetti getroffen. Dabei hatte besonders der Chinese Pech: Er kam knapp vor Kolmsees Auto zum Stehen, doch Seyffarth schob ihn in den HS-Dallara. Für das Quartett war das Rennen beendet. Das Safety Car neutralisierte das übrig gebliebene Feld, das nun von Jan Heylen angeführt wurde. Nach dem Restart konnte sich der Belgier mit einigen schnellsten Runden sofort von Feld absetzen. Lienemann als Zweiter sah Michael Devaney formatfüllend in seinem Rückspiegel, doch der Ire fand keinen Weg vorbei am Schorndorfer. In dieser Reihenfolge wurden die Top3 nach 17 Runden auch abgewinkt.
Hinter den Piloten, die sich bei der Siegerehrung feiern lassen durften, sah Jochen Nerpel die Zielflagge. Der KFR-Pilot machte direkt nach dem Restart viel Druck auf Devaney und versuchte einige Angriffe, doch schließlich musste er sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Damit war er einen Rang besser klassiert als Filip Salaquarda, der sich viele Runden lang unter Druck von Thomas Holzer sah. Hinter Marcel Leipert auf Rang acht holte Franco Coscia bei seinem Debüt im RECARO Formel-3-Cup gleich zwei Meisterschaftszähler. Der Argentinier wurde in der letzten Runde noch vom Schweizer Rookie Roland Schmid überholt, doch Coscia schob den Wirtschaftsstudenten aus dem Team Bordoli Motorsport anschließend ins Aus. So erbte Wöss-Fahrer Marcus Steinel die zehnte Position.
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