Holte sich auf dem Nürburgring die Pole: Claudia Hürtgen
Beim Zeittraining für das Rennen der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft holte Claudia Hürtgen auf dem Nürburgring ihre erste Pole-Position der Saison. Die BMW-Pilotin distanzierte im Nassen den Zweitplatzierten Thomas Klenke mit mehr als sechs Zehntelsekunden deutlich. „Endlich mal wieder auf Pole“, freute sich die Aachenerin über Startplatz eins. „Das war einfach eine perfekte Runde, alles hat gepasst.“ Der Zweitplatzierte Klenke, im Ford Focus ST in beiden freien Trainingssitzungen Schnellster, führte bis zur Bestzeit von Hürtgen das Klassement an und konnte auch in der Schlussphase nicht mehr angreifen. Marc Hennerici, Führender in der Meisterschaft und Lokalmatador, qualifizierte sich für Startplatz fünf.
In der Division zwei sicherte sich Thomas Mühlenz im Citroën Saxo VTS den besten Startplatz. Erst in den Schlusssekunden verdrängte er Guido Thierfelder von Platz eins. Für den Rheinländer ist es die zweite Pole-Position der Saison. „Bestzeit in letzter Sekunde ist meine Spezialität, so bleibt es bis zum Schluss spannend“, so der Trainingsschnellste. „Durch den starken Regen war es sehr rutschig – die Ideallinie war heute nicht so ideal.“
Höhen und Tiefen bei Rikli Motorsport
Nach der unfreiwilligen Pause auf dem Sachsenring ist das Team von Rikli Motorsport beim sechsten Meisterschaftslauf in der Eifel wieder am Start. „Es ist natürlich schade, dass wir auf dem Sachsenring am Rennen nicht teilnehmen konnten. Umso mehr freuen wir uns, das Problem behoben zu haben und die verbleibenden Rennen in Angriff zu nehmen“, sagt Peter Rikli. Dabei konnte das Schweizer Team auf tatkräftige Unterstützung von Fans und Freunden aus der Nachbarschaft zählen. „Alle haben die Ärmel hochgekrem-pelt und mit angepackt – unsere Jungs haben zeitweise 15 Stunden gearbeitet um die beiden Autos wieder fit zu bekommen.“
Nachdem Rikli und Schafknecht das Training planmäßig wieder aufnahmen, haderte Letzterer in der zweiten Sitzung am Samstag erneut mit dem Pech. Bei einer Kollision mit seinem Teamkollegen beschädigte Schafknecht seinen Honda Civic Type R so stark, dass das Team den Wagen bis zum Qualifying nicht mehr reparieren konnte. „Wir versuchen das Auto bis morgen wieder in Gang zu bringen, um beim Sprint wieder am Start zu stehen“, erklärt Teamchef Erwin Rikli.