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Alfa Cup: Hartung nimmt Tabellenführung ins Visier

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Tschornia, Hartung und Scheer auf dem Podium |
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| Die Luft wird dünner für Tabellenführer Markus Lungstrass. Mit seinem dritten Sieg in Folge rückte Marko Hartung dicht an den Führenden im Alfa 147 Cup heran. Auch Martin Tschornia machte mit Rang zwei Boden gut. Lungstrass wurde im strömenden Regen dagegen nur Zehnter - ein 25-Sekunden-Zeitstrafe wegen Auslassens einer Schikane warf den 21 Jahre alten Junior weit zurück. Vor dem zweiten Rennen des Wochenendes, das am Sonntag um 14.25 Uhr gestartet wird, trennen nur 15 Meisterschaftspunkte die ersten Drei der Gesamtwertung.
Die regennasse Piste sorgte für einen ereignisreichen Rennverlauf. Tschornia, der als Trainingsschnellster gestartet war, verlor die Spitze nach einem Verbremser zunächst an Ivano Giuliani. Doch auch der Gentleman-Driver hielt sich nicht lange in Front. Zur Rennhälfte übernahm Hartung die Führung. Während in seinem Rücken Tschornia und Lungstrass mit Haken und Ösen um Rang zwei kämpften, machte sich der Doppelsieger vom Sachsenring allmählich aus dem Staub und gewann schließlich mit 1,3 Sekunden Vorsprung. "Dieser Sieg ist für meinen Sohn Moritz, der heute acht Jahre alt wird", freute sich Hartung.
Ein sehenswertes Rennen bot unter extrem schwierigen Streckenbedingungen erneut Eve Scheer. Die schnellste Dame im Diesel-Markenpokal von Alfa Romeo überholte in der über zehn Runden gehenden Wasserschlacht einen männlichen Konkurrenten nach dem anderen und wurde Dritte. "Sicht nahe null", beschrieb die Schauspielerin und Moderatorin ihren Ritt über die Sprintstrecke des Nürburgrings, bei dem sie sogar die schnellste Runde des Rennens fuhr. "In fast jeder Kurve stand das Auto quer - das hat richtig Spaß gemacht." In der Tabelle verbesserte sich Scheer, die aus beruflichen Gründen nicht bei allen Rennen des Alfa 147 Cup am Start war, auf Rang 14. Stephanie Halm, die zweite Dame im Alfa 147 Cup, wurde Sechste und holte sich damit den Sieg in der Junior-Wertung.
Erwin Piro, Seriensieger in der Kategorie der Gentleman-Driver hatte dieses Mal Pech. Nach einem Startunfall hatte der Saarländer früh Feierabend. Bester Gentleman wurde Uwe Reich. Der 63-Jährige erreichte das Ziel als Viertzehnter. |  |