Die IDM gastiert als erste Rennserie auf dem neu gestalteten Kurs
Mit dem 70. Internationalen Schleizer Dreieckrennen am 28. und 29. August 2004 beginnt die "Neuzeit" auf dem Schleizer Dreieck - der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands. Für die erste hochkarätige Rennveranstaltung auf dem veränderten Kurs in Thüringen haben sich die rührigen Organisatoren des MSC Schleizer Dreieck Deutschlands Top-Motorradserie, die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft, eingeladen.
Nachdem der Traditionskurs aus Sicherheitsgründen ab 2003 keine Zulassung mehr für internationale Prädikatsrennen erhalten hatte, wurde die Strecke umgebaut. Die neue Querspange verkürzt den Kurs auf 3,805 Kilometer. Gleichzeitig wird die Strecke nicht nur sicherer, sondern bietet auch den Zuschauern viel mehr Einblick in den Rennverlauf. Besonders die Sichtmöglichkeiten von den Buchhübel- Tribünen sind faszinierend.
Mit der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft kommt am Wochenende eine Rennserie auf das neue Schleizer Dreieck, die nicht nur rassigen Motorradrennsport bietet, sondern auch versteht zu feiern. Die Fans müssen sich nicht nur auf das Zusehen beschränken, sondern können am Samstagabend gleich bei einer ganzen Reihe von Partys aktiv am Geschehen teilnehmen.
Im sportlichen Programm erleben die Zuschauer Rennen in den vier IDM-Klassen (Superbike, Supersport, 125 ccm und Seitenwagen) sowie drei Rahmenrennen.
Am Samstagabend gibt es mit dem ersten von zwei Läufen der IDM Superbikes unmittelbar nach dem Zeittraining (ab 8:00 Uhr) den ersten Höhepunkt. Start ist 17:30 Uhr. Über diesem Rennen liegt eine Menge Spannung, da die Suzuki- und Yamaha-Piloten zuletzt immer mehr zu den bisher überlegenen Hondas von Michael Schulten und Jürgen Oelschläger aufschließen konnten. Auch MV Agusta-Pilot Jörg Teuchert freut sich auf Schleiz. Der Supersport-Weltmeister des Jahres 2000 erinnert sich noch gut an seinen ersten Supersport- Sieg. Den schaffte er bei einem Regenrennen 1996 auf dem Schleizer Dreieck.
Nach dem Superbike-Lauf steigt am Samstagabend die obligatorische Biker-Party im Fahrerlager mit der Präsentation aller Trainingsschnellsten im Interview (Beginn 19:30 Uhr). Parallel dazu startet Suzuki Deutschland auf dem Buchhübel ein Biker-Event mit Live-Musik. Und auch im Partybereich in der Seng werden "Biba und die Butzemänner" für die richtige Stimmung sorgen.
Am Sonntag stehen dann nach dem Warm Up ab 10:00 Uhr weitere sieben Rennen auf dem Programm. Den Auftakt macht die IDM-Klasse bis 125 ccm. Hier kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen des österreichischen KTM-Piloten Michael Ranseder (zuletzt 16. beim Grand Prix in Brünn) und dem 16-jährigen Deutschen Georg Fröhlich (25. in Brünn). Und natürlich sind auch die Youngster wieder heiß auf einen Podestplatz: Stefan Bradl, Sascha Hommel, Sandro Cortese, Meik Minnerop (nach seinem Beinbruch von der EM in Most wieder dabei) und Toni Wirsing sind alle erst 14 Jahre alt.
Beim Rennen der Seitenwagen erleben die Fans den Start des überlegenen Duos Jörg Steinhausen und Trevor Hopkinson, die derzeit in der Meisterschaft vor den Schweizern Markus Schlosser und Jakob Ruckli (Sieger am EuroSpeedway) führen. In der Supersport-Klasse geht die Aufholjagd der beiden Honda- Piloten Werner Daemen (Belgien) und Tobias Kirmeier zu den derzeit Führenden der Meisterschaft, Herbert Kaufmann (Yamaha) und Kai- Borre Andersen (Norwegen/Kawasaki), in die nächste Runde. Nach dem Supersport-Lauf folgt dann mit dem zweiten Rennen der Superbikes der Tageshöhepunkt. Anschließend gibt es noch ein europaoffenes Einladungsrennen der 250 ccm-Klasse und einen Lauf des MZ-Cups.
Auch am Sonntag müssen sich die Fans nicht aufs bloße Zusehen beschränken, sondern können bei der Autogrammstunde im Fahrerlager ab 12:30 Uhr einen hautnahen Einblick in die spannende Welt der IDM erhalten. Für besonders Unerschrockene gibt es bei der Mitfahrt auf einer Zweisitzer-Kawasaki oder im Seitenwagen einen ganz speziellen Leckerbissen.