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Alfa Cup: Marko Hartung gewinnt sechstes Saisonrennen

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Sieger nach fünf Runden: Marko Hartung |
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| "Im Alfa 147 Cup geht’s ganz schön heiß her", lautete die Bilanz von Motorrad-Profi Steve Jenkner (Hohenstein-Ernstthal) nach seinem ersten Autorennen. "Berührungsängste darf man hier nicht haben." Der Aprilia-Werkspilot in der 125-Kubikzentimeter-Klasse der Moto-GP startete beim sechsten Saisonrennen als Gast von Alfa Romeo im rund 119 kW (160 PS) starken Alfa 147 1.9 JTD. "Mit dem Motorrad bin ich in den Kurven und beim Beschleunigen schneller, insgesamt etwa 15 Sekunden pro Runde", analysierte Jenkner. "Die Bremspunkte sind erstaunlicherweise fast gleich." Auf dem Sachsenring, seiner Heimstrecke, belegte er im 26 Teilnehmer zählenden Feld den guten 15. Rang. Berufskollege Dirk Heidolf (Hohenstein-Ernstthal) beendete seinen ebenfalls ersten Ausflug in den Rennsport auf vier Rädern auf Platz 18. "Macht genauso viel Spaß wie Motorradrennen", fasste der normalerweise mit einer Aprilia in der 250-Kubikzentimeter-Klasse fahrende Moto-GP-Pilot zusammen. Beide Moto-GP-Asse starten auch zum siebten Lauf im Diesel-Markenpokal von Alfa Romeo, der am Sonntag (13.25 Uhr) stattfindet.
Sieger des wegen zwei Startabbrüchen auf fünf Runden verkürzten Rennens wurde Marko Hartung (Bad Bibra) vor seinen beiden Teamkollegen Michael Schulze (Tagewerben) und Daniel Milde (Kalzendorf). "Keine Probleme", berichtete Sieger Hartung nach der Zieldurchfahrt. "Ich wäre nur gerne noch ein paar Runden mehr an der Spitze gefahren." Pech hatte Tabellenführer Markus Lungstrass (Burscheid), dessen Motor wegen eines Problems mit der Elektrik plötzlich ausging. "Ich habe den Hauptstromschalter zweimal betätigt, danach lief mein Auto wieder einwandfrei", sagte Lungstrass, der trotzdem noch Sechster wurde. Den Sieg in der Kategorie der Gentleman-Driver (älter als 50 Jahre) sicherte sich erneut Erwin Piro (Heusweiler). Als schnellste Dame wurde Stephanie Halm (Ammerbuch) auf Platz elf abgewinkt. "Mehr war bei diesem Rennen von Startplatz 15 aus nicht drin", sagte die 20 Jahre alte Auszubildende.
Pech hatte Biathlon-As Ricco Groß (Ruhpolding). Der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister kreiselte schon in der Anfangsphase des Rennens von der Strecke. "Mein Auto ist ohne erkennbaren Grund plötzlich mit dem Heck ausgebrochen", berichtete Groß, der zum ersten Mal in der laufenden Saison im Alfa 147 Cup an den Start geht. |  |