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2004-08-13 16:41:20 - ks
F3 Cup: Heylen vor Kolmsee und Schmöller

Heylen setzte sich im ersten Qualifying durch
In einem spannenden ersten Zeittraining auf dem 3,645 Kilometer langen Sachsenring behielt Jan Heylen am Ende die Oberhand. Der Belgier spielte seine reichhaltige Formel-3-Erfahrung aus und besiegte den Meisterschaftsleader des RECARO Formel-3-Cup, Bastian Kolmsee mit einem Vorsprung von exakt 0,100 Sekunden. Dritter war nach 30 Minuten Franz Schmöller vor Timo Lienemann.

Das Qualifying wurde als Regentraining deklariert, doch die Piste trocknete im Laufe der halben Stunde mehr und mehr ab. Nach zehn Minuten hatte sich Franz Schmöller an die Spitze des Feldes gesetzt, ihm folgten Jan Seyffarth und Marcus Steinel aus dem Team Franz Wöss Racing. Thomas Holzer begann zu diesem Zeitpunkt erst mit seinem Zeittraining, Yari Benedetti tauchte zum ersten Mal nach zwölf Minuten in der Zeitenliste auf.

Zur Halbzeit der Session kämpften Jan Seyffarth, Thomas Holzer und Timo Lienemann um die erste Position, während Jan Heylen noch auf dem 15. Rang geführt wurde. Sein JB-Motorsport-Teamkollege Michael Devaney wurde ebenfalls noch nicht in den Top10 gesichtet.

Als nur noch zehn Minuten auf der Uhr standen, setzte sich Bastian Kolmsee, der als Führender des RECARO Formel-3-Cup zum Sachsenring gekommen ist, an die zweite Position. Damit war er einen Rang hinter seinem punktgleichen Verfolger in der Meisterschaftswertung, dem Schorndorfer Timo Lienemann. Doch beiden war der Startplatz in der ersten Reihe noch lange nicht sicher.

Vor allem Jan Heylen war noch auf schnellen Runden unterwegs: Die erste brachte ihn auf Platz vier, die folgende fliegende Runde bedeutete die Pole Position für das erste Rennen am Samstagnachmittag. Doch der Vorsprung des routinierten Belgiers war mit 0,100 Sekunden nicht wirklich groß. Rookie Bastian Kolmsee fehlte nur diese zehntel Sekunde auf den 23-Jährigen, der HS-Technik-Fahrer beginnt das Rennen am Samstagnachmittag aus der zweiten Startposition.

Vor Timo Lienemann, dem zweitbesten Rookie auf Platz vier klassierte sich Franz Schmöller. Für den Bayer ist es das dritte Mal, dass er in dieser Saison vom dritten Startplatz aus ins Rennen geht. Hinter ihm folgt ein Rookie-Sixpack in der Reihenfolge Timo Lienemann, Jan Seyffarth, Michael Devaney – der seinen Dallara-Opel in den letzten Minuten ins Kiesbett warf -, Ho-Pin Tung, Jochen Nerpel und Marcel Leipert, bevor sich mit Thomas Holzer auf Rang zehn der nächste Erfahrene Formel-3-Pilot klassierte. Den Achtplatzierten Jochen Nerpel und Jan Heylen, den Schnellsten des ersten Qualifyings, trennen gerade einmal 0,509 Sekunden, was die mittlerweile enorme Leistungsdichte des RECARO Formel-3-Cup unter Bewies stellt.
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