Suchen in... Verzeichnis  Motorsport News        | Site hinzufügen |    QMN
Startseite
Motorsport Markt
Motorsport News
Motorsport News
Supercup: Sean Edwards nutzt Heimvorteil zur Pole-Position
24h: Car Collection unter den Top 25
24h: Gestrahlt, gekämpft, geschraubt und doch verloren
24h: Mathol Racing entert zwei Mal das Podium
24h: Ölspur beendete Hoffnungen aufs Podium
24h: Alle Hoffnungen verrauchten in der Nacht
24h: PZ Willich mit dem bestem Porsche
24h: Machtwechsel in der GT4-Klasse
24h: Kein glückliches Wochenende für WTM-Racing
24h: Erster Audi-Gesamtsieg in der Grünen Hölle
24h: HARIBO-Corvette trug den Goldbären durch Tag und Nacht
24h: Tragik beim Wochenspiegel Team Manthey, Frikadelli-Porsche auf Platz sechs
24h: Dritter Klassensieg in Folge für Peugeot
24h: Audi holt ersten Sieg am Ring
ADAC Eifel Rallye Festival: Veranstalter meldet ausgebucht
Alle Motorsport News...
Features
RAC Rallye 2010
Autoluojus Ralli Pori
38. ADAC Rallye Oberehe
20. Rallye Zorn
ADAC Taunus Rallye
Featureübersicht
Bücher und Multimedia
DTM Race Driver 3: Create & Race für Nintendo DS ab sofort im Handel erhältlich
Forza Motorsport 2 ab Mai in den Regalen
"Mensch Schumi"
Übersicht
Motorsport 2000 Intern
Impressum
Firmeninfo
Email
Seitenanfang
 
2004-08-11 10:39:57 - ju
Neste Finland: Gianluigi Galli „best of the rest“

Mama mia: Bei Familie Zanchi (im Bild Papa Pierlorenzo) war am Ende nichts mehr al dente
Neben den WRC- und JWRC-Teams gingen bei der Neste Rally Finland 30 weitere Fahrzeuge an den Start, die sich die spektakulärste Rallye des Jahres nicht entgehen lassen wollten. Gentlemen-driver aus aller Herren Länder oder Flying Finns, die vor den Augen der Werk-Teams glänzen wollten, kämpften hier um Sekunden und Ehre. Mit über vier Minuten Vorsprung war der italienische Mitsubishi-Werksfahrer Gianluigi Galli ganz klar der Schnellste vom „best of the rest“ vor den beiden finnischen Markenkollegen Kaj Kuistila und Juha Vuorela.

Galli und der Finne Kristian Sohlberg wechseln sich seit Saisonbeginn am Steuer des zweiten Mitsubishi Lancer WRC neben Gilles Panizzi ab. Der jeweils andere „darf“ dann die Rallye in einem Gruppe N-Boliden bestreiten. Und der 32jährige Italiener bewies einmal mehr seine Klasse. Lediglich in der Auftaktprüfung knöpfte Juha Vuorela dem Werksfahrer einige Sekunden ab, ab Prüfung zwei übernahm Galli dann die Führung und gab diese bis zum Ziel nicht mehr ab.

Mehr als die Hälfte der „other drivers“ verabschiedete sich nach einem Unfall. Den Auftakt machte der mitfavorisierte Ari Laivola (Mitsubishi Lancer), der gleich in der ersten Linkskurve der zweiten Prüfung den wohl spektakulärsten Abgang der gesamten 54. Neste Rally hinlegte. Im vierten Gang ging es seitwärts in einen Graben, ehe ein Felsen den Lancer hochkatapultierte und auf einer Länge von rund 100 Metern drei Rollen vorwärts in den Wald folgten. Durch umherfliegende Trümmerteile wurden drei Zuschauer leicht verletzt. Ein teures Wochenende hatte auch Familie Zanchi aus Italien: Papa Pierlorenzo rollte seinen Lancer in der Zielkurve von WP 12 ab, Sohn Pierfrancesco rund einen Kilometer nach dem Start von WP 19.

Für lautstarke Unterstützung sorgten rund 30 Fans des Letten Maris Neiksans. Mit ihren orange-farbenen Team-T-Shirts sahen sie eher aus wie holländische Fussballfans. Der Gesang und die Schlachtrufe „Latvia“ erinnerten auch eher an die Ballsportart. Der 20jährige dankte es am Steuer des gleichfarbigen Ford Puma mit beherzter Fahrweise. Ein dreifacher Überschlag im zweiten Tag (gleiche Kurve wie Papa Zanchi) beendete dann die Fahrt des vermeintlichen neuen Baltikum-Märtins.

Zu besonderer Ehre gelangte der Ungar Tamas Tagai, als er seinen Skoda Octavia in der berühmten Linkskurve von Myllypohja (WP 4) zu Gulasch verwandelte. Größen wie Petter Solberg (zu Ford Focus-Zeiten) haben sich im dortigen Graben bereits verewigt. Nachdem in 2003 keiner rollte, stand im diesjährigen Programmheft (!) zu lesen: „The most deceptive place is the bend at 23,1 km. Last year was a disappointment for spectators waiting to see rolls, but can it happen two years in a row?“ Zehn Autos nachdem JWRC-Pilot Alessandro Broccoli mit seinem Punto Graben, Steine und Telegrafenmasten getroffen hatte, aber nicht gerollt war, beantwortete Tagai die Programmheft-Frage mit einem dreieinhalbfachen Rittberger …

other drivers-Endergebnis nach 22 Wertungsprüfungen:
1. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer) 3:26.54,7 Stunden
2. Kuistila/Jokinen (Mitsubishi Lancer) + 4.19,0 Minuten
3. Vuorela/Kapanen (Mitsubishi Lancer) + 6.58,1 Min.
4. Ketimäki/Alanen (Suzuki Ignis) + 7.00,3 Min.
5. Sipilä/Koljonen (Mitsubishi Lancer) + 10.13,5 Min.
6. Valimäki/Honkanen (Suzuki Ignis) + 10.37,1 Min.
7. Dorossinski/Kornilov (Subaru Impreza) + 13.57,7 Min.
8. Rossetti/Desposito (Citroen Saxo) + 16.32,0 Min.
9. Alsgaard/Pettersen (Mitsubishi Lancer) + 16.35,2 Min.
10. Atkinson/Atkinson (Subaru Impreza) + 21.57,4 Min.

wichtige other drivers-Ausfälle:
WP 19: Pierfrancesco Zanchi/Canton (Mitsubishi Lancer) Überschlag
WP 16: Beres/Stary (Subaru Impreza) Unfall
WP 12: Pesticcio/Sturla (Fiat Punto) Überschlag
WP 12: Neiksans/Utans (Ford Puma) Überschlag
WP 12: Pierlorenzo Zanchi/Mariani (Mitsubishi Lancer) Überschlag
WP 10: Tiri/Haipus (Subaru Impreza) Unfall
WP 9: Teiskonen/Teiskonen (Fiat Punto) Ölkühler zerstört nach Landung
WP 4: Tagai/Tagai (Skoda Octavia) Überschlag
WP 2: Laivola/Markkula (Mitsubishi Lancer) Überschlag


Verwandte News:
Wieder Andersson vor Katajamäki

Gut gebrüllt, Löwe!
Artikel per Email versendenArtikel per Email versenden
Artikel druckenArtikel drucken