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Formel BMW: Sommerferien im Zeichen des Motorsports.

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Behält Vettel auch in Oschersleben einen kühlen Kopf? |
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| Ausschlafen, Baden gehen oder Verreisen? Selbst in den Schulferien haben die 27 jungen Fahrer der Formel BMW ADAC Meisterschaft dafür keine Muße. Die Nachwuchspiloten verwenden die freien Tage, um sich noch intensiver ihrer großen Leidenschaft zu widmen: dem Motorsport. "Ich stehe auch in den Ferien früh auf. Die schulfreie Zeit nutze ich für mehr Fitnesstraining", erzählt Mücke-Pilot Sebastian Vettel (ADAC Berlin-Brandenburg), der in Heppenheim die 12. Klasse des Gymnasiums besucht. Der 17 Jahre alte Hesse führt vor den Läufen 13 und 14 im MOTOPARK Oschersleben mit zehn Siegen die Meisterschaftstabelle an.
Auch sein härtester Konkurrent Atila Abreu (BRA/ADAC Mittelrhein) muss auf schulische Belange Rücksicht nehmen. Der in Deutschland lebende Brasilianer arbeitet an seinem Abitur per Fernstudium. "Ich lerne selbstständig, muss aber für Prüfungen in gewissen Abständen nach Brasilien fliegen", berichtet der 17-jährige Eifelland-Fahrer. Die Disziplin des eigenständigen Paukens kommt seiner Rennsport-Karriere zu Gute: "So kann ich mir meinen Tag selbst zwischen Lernen, Fitness und Rennvorbereitung einteilen."
Der Spagat zwischen Schule und Motorsport ist allerdings nicht einfach. "Als Rennfahrer ist man viel unterwegs", erklärt die Schweizerin Natacha Gachnang (AM-Holzer Rennsport), "für mich war es oft stressig, alles Versäumte in der Schule nachzuarbeiten." Sie konzentriert sich nach erfolgreichem Schulabschluss nur noch auf die Renn-Karriere - ebenso wie ihre Kollegen Federico Montoya (COL/ADAC Berlin-Brandenburg), Christopher Wassermann (AUT/ADAC Mittelrhein) und Chris Van der Drift (NZL/Team Rosberg). "Für uns alle ist der Motorsport eine tolle Chance", erläutert Wassermann. "Die wollen wir zunächst einmal nutzen". |  |