Ließen sich von technischen Problemen nicht entmutigen: Müller/Müller/Stuck
Der Gesamtsieg auf dem legendären Ardennenkurs in Spa Franchorchamps ging an die BMS Scuderia Italia. Im Ferrari 550 Maranello fuhren Luca Cappellari, Fabrizio Gollin, Lilian Bryner und Enzo Calderari eine Runde Vorsprung auf Vincent Vosse, Mika Salo, Fabio Babini und Philipp Peter im Ferrari 575 M Maranello heraus. Mit 558 Runden schaffte das schweizerisch-italienische Fahrerquartett zugleich einen neuen Distanzrekord für Spa.
Nach ihrem historischen Gesamtsieg von 2003 setzte die in der Klasse N-GT engagierte Freisinger-Mannschaft ihre Tradition der Podestplätze fort. Der dritte Gesamtrang von Stephane Ortelli, Emanuel Collard und Romain Dumas im Porsche 996 GT3-RS bedeutet das dritte Top-3-Finish in Folge.
Team BMW Motorsport erzielt Klassensieg in Spa
In einem ereignisreichen Rennen hat der BMW M3 GTR mit der Startnummer 142 für das Team BMW Motorsport den Klassensieg in der Gruppe 2 errungen und im Gesamtklassement den sechsten Rang belegt. Dirk Müller, Jörg Müller und Hans-Joachim Stuck bewiesen während ihrer insgesamt 525 Runden großen Kampfgeist und ließen sich von technischen Problemen nicht entmutigen. Zwischenzeitlich waren die Gewinner des diesjährigen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring sogar bis auf Platz 28 zurückgefallen, arbeiteten sich aber immer wieder nach vorn.
Der zweite BMW M3 GTR (Startnummer 143) - pilotiert von Pedro Lamy, Andy Priaulx, Antonio Garcia und Kurt Mollekens - lag bis kurz vor Ende der ersten Rennhälfte auf Podiumskurs. Um 3.51 Uhr musste Garcia den 500 PS starken GT-Sportwagen allerdings mit einem Elektrik-Defekt auf Position drei fahrend abstellen.
"Ich bin vom Kampfgeist der Fahrer und der Mannschaft beeindruckt", kommentierte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen den Ausgang des Rennens. "Es gab Runden, in denen der BMW M3 GTR die schnellsten Zeiten im Feld fuhr. Das belegt die gute Performance des Autos auch in diesem Rennen. Leider haben uns kleine Probleme immer wieder zurückgeworfen. Das Auto ist für Kurzstrecken-Rennen konzipiert und somit für Endurance-Rennen eher serviceunfreundlich."
Ein sensationeller zehnter Platz im Gesamtklassement krönte den Doppelsieg des Mühlner-Teams in der Klasse G3 für Fahrzeuge aus Markenpokalen. Als Partnerin des Schweizer Journalisten Peter Wyss und Jean-François Hemroulle sorgte Vanina Ickx – Tochter der Le Mans-Legende Jacky Ickx – für Frauenpower auf dem Podium.