Holzer nutzte bereits beim Start die Gunst der Stunde
Den Sieg beim 7. Lauf zum RECARO Formel-3-Cup auf dem EuroSpeedway holte sich Thomas Holzer. Der 19-jährige, der schon im Zeittraining die schnellste Zeit fuhr, zeigt sich auf dem 4,534 lagen Kurs in der Niederlausitz nervenstark und holte sich einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg. Für Holzer war es gleichzeitig der erste Sieg im REACARO Formel-3-Cup.
Dabei nutzte er den Vorteil der Pole-Position und setzte sich gleich nach dem Start in Führung. In den ersten Runden gelang es den Verfolgern noch am Augsburger dran zu bleiben, der sich dann jedoch Zehntel um Zehntel vom Feld absetzten konnte. Mit Holzer hat der RECARO Formel-3-Cup bereits seinen fünften Sieger in dieser Saison gefunden, ein eindeutiger Beweis für die große Leistungsdichte in der neuen deutschen Formel-Rennserie.
An Spannung kaum zu überbieten war auch der Fight um die weiteren Podestplätze. Zunächst bekämpften sich Bastian Kolmsee, Timo Lienemann und Jan Heylen, der sich jedoch in der fünften Runde nach einem Dreher aus der Spitzengruppe verabschiedete und letztlich Neunter wurde. Das anschließende Duell um Platz zwei entschied Bastian Kolmsee aus dem Team HS-Technik für sich. Der 24-jährige Wiehler konnte alle Angriffe von Timo Linemann abwehren, der sich mit Platz drei begnügen musste.
Für Lienemann aus der Mannschaft von Jo Zeller Racing gab es dennoch genügend Grund zur Freude, denn der 18-jährige Schorndorfer holte sich mit dem dritten Platz die Tabellenführung im RECARO Formel-3-Cup vom Michael Devaney. Der 19-jährige Ire hatte auf dem EuroSpeedway kein Glück. Bereits in der Starphase wurde er von Markus Mann im Heck getroffen und in einen Dreher gezwungen, der ihn chancenlos auf den letzten Platz zurückwarf.
Angespornt durch die Aufnahme ins Förderprogram „Speed Academy“ der Deutschen Post, fuhr Jochen Nerpel sein bestes Saisonergebnis ein. Nach fehlerfreier Fahrt behauptete sich der 20-jährige vor dem Tschechen Filip Salaquarda, Franz Schmöller und Jan Seyffarth auf dem vierten Platz.
Auf Rang 8 konnte auch Christopher Brück bei seinem Gastspiel im RECARO Formel-3-Cup überzeugen. Den letzten Meisterschaftspunk kassierte auf dem 10. Platz Marcel Leipert.