Rekord in der Niederlausitz: 23 Formel-3-Monoposti bestreiten die Saisonläufe sieben und acht zum RECARO Formel-3-Cup. Damit befindet sich die neue deutsche Formel-3-Rennserie weiterhin im Aufwind.
Nach einer vierstündigen freien Testfahrt am Freitag, zeigte sich Thomas Holzer (Dallara F302 Opel-Spiess) am frühen Samstag Morgen beim Zeittraining für das Samstagrennen bestens aufgelegt. Der 19-jährige aus Augsburg schaffte die 4,534 Kilometer des EuroSpeedway Lausitz in 1:39.835 Minuten. Holzer musste sich seine erste Pole-Position allerdings hart erkämpfen. Erst in seiner letzten Runde der 30-minütigen Trainingssitzung konnte er Bastian Kolmsee (Dallara F302 Opel-Spiess) auf den zweiten Platz verdrängen.
Der dominierende Mann war allerdings der letztendlich drittplatzierte Jan Heylen. Als Neueinsteiger in den Recaro Formel-3-Cup setzte sich der Belgier auf Anhieb an die erste Position die er über zwei Drittel des Trainings behaupten konnte. Den vierte Startplatz sicherte sich der Sieger des Sonntagsrennen in Assen: Timo Lienemann (Dallara F302 Opel-Spiess). Der 18-Jährige aus Schorndorf war während des gesamten Trainings im vorderen Feld zu finden und unterstrich einmal mehr sein Talent. Mit einigen Minuten Verspätung nahm Ho-Pin Tung sein Training auf. Am Ende qualifizierte sich der Chinese im Dallara F302 Opel-Spiess des niederländischen Teams Van Amersfoord Racing allerdings für den guten fünften Startplatz.
Für den Jüngsten im Feld, Jan Seyffarth (Dallara F302 Renault-Sodemo) aus dem ostdeutschen Querfurt, lief es bei seinem Heimrennen nicht optimal. Nur der zwölfte Startplatz konnte den 17-Jährigen nicht zufrieden stellen. Seine neue Teamkollegin Gina-Maria Adenauer (Dallara F302 Renault-Sodemo), die an diesem Wochenende ihr erstes Formel-3-Rennen bestreitet, kam auf den 17. Startplatz und zeigte sich im Feld der 23 Monoposti zufrieden. Erst in der Nacht war Christopher Brück (Dallara F303 Opel-Spiess) aus dem heimischen Köln in die Niederlausitz gereist, um auf Anhieb im Mittelfeld mitzumischen. Sein 13. Startplatz ist vor dem Hintergrund, dass Brück die erste Ausfahrt für sein neues Team (Penker Racing) absolvierte, um so beeindruckender.
Für eine kurzzeitige Unterbrechung des Zeittrainings sorgte Christian Zeller, als sein Dallara F300 Opel-Spiess nach einem Ausritt aus dem Kiesbett geborgen werden musste.