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F1: „Ein Sieg wäre das schönste Geschenk zum Jubiläum”

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Vor 25 Jahren feierte Renault in Dijon-Prenois seinen ersten F1-Sieg |
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| Der Große Preis von Frankreich ist für Renault F1 ein ganz besonderes Rennen. Nicht nur, dass die „Equipe Jaune” ihren Heim-Grand-Prix am 4. Juli als eine der größten Herausforderungen der Saison sieht – das Rennen auf dem 4,411 Kilometer langen Kurs von Magny-Cours markiert für Renault auch ein außergewöhnliches Jubiläum: Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren, am 1. Juli 1979, feierte Renault beim Großen Preis von Frankreich in Dijon-Prenois seinen ersten Sieg in der Formel 1. Der Erfolg von Jean-Francois Jabouille im gelbschwarzen Renault RS11 war gleichzeitig der erste Grand-Prix-Sieg eines Turbomotors und damit ein Meilenstein in der Geschichte der Formel 1. In der bis 1988 dauernden Turbo-Ära holte Renault 15 Siege, 31 Pole Positions und 18 schnellste Rennrunden – eine eindrucksvolle Bilanz. Dass der erste Turbo-Sieg in der Formel 1 ausgerechnet Renault gelang, war kein Zufall: Schon 1906 hatte ein Renault mit dem Ungarn Ferenc Szisz im Cockpit in Le Mans den allerersten Grand Prix der Automobilgeschichte gewonnen. Für das Renault F1-Team ist das Jubiläum eine zusätzliche Motivation. Jarno Trulli, in diesem Jahr schon Sieger in Monaco: „Unser zweiter Saisonsieg wäre das schönste Jubiläumsgeschenk für unsere Fans.”
Das Team Renault F1 ist gut für den Auftritt in Magny-Cours gerüstet: Beim Großen Preis der USA zeigte es erneut eine starke Mannschaftsleistung, vor allem die Arbeit der Boxencrew war perfekt. So schaffte die „Equipe Jaune” den schnellsten Tankstopp des Rennens, und auch beim Vergleich des durchschnittlichen Boxenaufenthalts aller Fahrer mit Zwei-Stopp-Strategie liegt Renault F1-Pilot Jarno Trulli an der Spitze. Dass er vom letzten Startplatz bis auf Rang vier nach vorne fahren konnte, verdankte er nicht zuletzt auch den schnellen strategischen Entscheidungen seines Teams.
Mit dem Großen Preis von Frankreich beginnt die zweite Hälfte der für Renault F1 bisher so erfolgreichen Formel-1-Saison 2004. Für Bob Bell und Rob White, die Technischen Direktoren von Renault F1, ist die Zuverlässigkeit der Schlüssel zu den Erfolgen, die das Team bis auf den zweiten Platz der Konstrukteursweltmeisterschaft führten. „Die Zuverlässigkeit war bislang mit Sicherheit eine unserer Stärken, allerdings müssen wir das hohe Niveau unbedingt bis zum Ende der Saison aufrecht erhalten”, sagt Bob Bell. Auch bei der Entwicklung des RS24-Motors stand und steht die Zuverlässigkeit an oberster Stelle – und die Disziplin. Rob White: „Alles, was mehr Leistung verspricht, setzen wir nur dann ein, wenn wir uns absolut sicher sind, dass wir es nicht mit Einbußen bei der Haltbarkeit erkaufen müssen.” |  |