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WRC: Vierter Saisonsieg für Loeb

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Baut die WM-Führung weiter aus: Sebastien Loeb |
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| Am letzten Tag der Rallye Türkei ließ Sebastien Loeb nichts mehr anbrennen, auch wenn er auf der letzten Prüfung seinem Citroen Xsara ein Hinterrad ausriss und auf drei Rädern ins Ziel humpelte. Der Franzose fuhr, absehen von diesem Malheur, taktisch klug den vierten Saisonsieg nach Monte Carlo, Schweden und Zypern nach Hause. Nach 17 Wertungsprüfungen hatte „Super Seb“ 26,2 Sekunden Vorsprung auf Marcus Grönholm im Peugeot 307. Mit 36,7 Sekunden Rückstand komplettierte Petter Solberg mit seinem Subaru Impreza das Podest. „Ein großer Dank an Citroen und Michelin für die tolle Arbeit“, freute sich Loeb im Ziel. „Es war ein hartes Stück Arbeit, Marcus´ Druck war enorm!“
Grönholm hatte auf der ersten von vier Prüfungen des letzten Tages noch mal attackiert und Loeb über fünf Sekunden abgenommen. Doch nur eine Prüfung später fiel die Entscheidung. Der Finne beklagte Getriebeprobleme und büßte rund 15 Sekunden ein. Gleichzeitig entschieden die Sportkommissare, die Zehn-Sekunden-Strafe gegen Loeb vom Vortag wegen eines vermeintlichen Frühstarts zurückzunehmen. Somit war die Peugeot-Speerspitze auf den beiden Finalprüfungen bedacht, Rang zwei zu sichern, statt einen Getriebeschaden zu riskieren.
Auf den Popiekser vom Vortag angesprochen, meinte Grönholm: „Teammitglieder haben sich die Kurve näher angeschaut und dort lag eine Eisenstange, die wir wohl aufgewirbelt haben und die sich dann unter dem Fahrzeug verkantet hatte. Gott sei Dank ist Timo Rautiainen nicht mehr passiert, aber den Sieg haben wir womöglich dort verloren.“ Mit drei von vier möglichen Bestzeiten zeigte Weltmeister Petter Solberg am Schlusstag einmal mehr sein Können und rückte den beiden Spitzenreitern noch einmal näher. In der WM-Tabelle bleibt der Norweger härtester Verfolger von Sebastien Loeb.
Carlos Sainz wurde im zweiten Citroen vierter vor Francois Duval im Ford Focus und Mikko Hirvonen im zweiten Subaru Impreza. Als siebter freute sich Janne Tuohino zum vierten Mal in dieser Saison über WM-Punkte. Und da Henning Solberg seinen Peugeot 206 in WP 16 mit Problemen an der Kraftübertragung abstellen mußte, sammelte Anthony Warmbold als achter seinen ersten WM-Punkt in 2004.
WRC-Endergebnis nach 17 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 4:48.26,8 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 26,2 Sekunden
3. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 36,7 Sek.
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 2.49,3 Minuten
5. Duval/Prevot (Ford Focus) + 4.26,8 Min.
6. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 6.01,1 Min.
7. Tuohino/Aho (Ford Focus) + 11.44,9 Min.
8. Warmbold/Price (Ford Focus) + 21.15,3 Min.
9. Yazici/Okan (Ford Focus WRC) + 21.40,8 Min.
10. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer) + 32.08,9 Min.
24. Märtin/Park (Ford Focus WRC) + 56.31,9 Min.
wichtige WRC-Ausfälle:
WP 16: H.Solberg/Menkerud (Peugeot 206) Kraftübertragung
WP 13: Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) Getriebe
WP 4: Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer) Elektrik
WP 2: Carlsson/Andersson (Peugeot 206) Unfall
WP-Bestzeiten:
Solberg und Loeb je 6; Grönholm 3; Märtin, Rovanperä und Sainz je 1.
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Loeb 53; 2. Solberg 44; 3. Märtin 34; 4. Grönholm 32; 5. Sainz 24; 6. Duval 23; 7. Hirvonen 13; 8. Tuohino 12; 9. Rovanperä 10; 10. Carlsson 6; 11. Loix und Panizzi je 4; 13. H.Solberg und Stohl je 3; 15. Valimäki und Ginley je 2; 17. Warmbold, Burri, Vovos und Campos je 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Citroen 80; 2. Ford 65; 3. Subaru 59; 4. Peugeot 47; 5. Mitsubishi 11.
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