 |
DTM: Jean Alesi macht die Pace am Freitag

|
 |
Jean Alesi umrundete den Norisring in 48,770 Sekunden |
 |
 |
 |
 |
| Der ehemalige Formel-1-Pilot Jean Alesi (AMG-Mercedes C-Klasse) beendete den zweiten Schlagabtausch der DTM am Freitag auf dem Norisring mit einer Fabelzeit von 48,770 Sekunden. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Teamkollegen Bernd Schneider (48,995 Sekunden) waren zwei Zehntelsekunden. Dritter und Vierter auf der 2,3 Kilometer kurzen Strecke wurden Vorjahressieger Christijan Albers (49,107) und der Auftaktsieger von Hockenheim, Gary Paffett (49,129). Der Brite Peter Dumbreck im Opel Vectra GTS V8 benötigte in seiner schnellsten Runde 49,166 Sekunden und landete knapp vor Mattias Ekström (Audi A4 DTM) auf der fünften Position. Wieder einmal zeigte sich die hohe Leistungsdichte im Starterfeld der DTM. Gerade einmal sieben Zehntelsekunden trennten die ersten 18 Fahrer.
Jean Alesi (Mercedes-Benz): „Wir haben bereits bei den ersten beiden Trainings hart am Auto gearbeitet. Es liegt jetzt perfekt. Ich mag die Strecke und habe auch früher hier schon gut ausgesehen. Daher bin ich für das ganze Rennwochenende sehr optimistisch.“ Peter Dumbreck (Opel): „Mit der Leistung von heute bin ich zufrieden, auch wenn man die Zeiten vom Freitag nicht überbewerten darf. Aber die Basis stimmt, und ich bin zuversichtlich.“ Mattias Ekström (Audi): „Wir haben heute viel verbessert, müssen aber, wenn wir am Sonntag gewinnen wollen, noch einiges nachlegen. Das Witzige ist: Wenn ich im Auto sitze, fühlt sich alles viel schneller an, als ich es dann auf dem Zeitenmonitor lesen kann.“
Beim einzigen Stadtrennen der DTM werden vor allem die Bremsen besonders stark belastet. Auf den Geraden kommt es zu Höchstgeschwindigkeiten von 260 km/h. Vor den beiden Spitzkehren werden die Fahrzeuge hart abgebremst: Die Grundigkehre wird mit 45 km/h durchfahren und die Dutzendteichkehre mit etwa 55 km/h. Spannende Ausbremsmanöver sind damit garantiert.
Verwandte News: Der Kampf um die Halbzeit-Meisterschaft |  |