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2004-06-17 08:05:26 - ks
24h: Packendes Finale nach 24 Stunden

(c) ts photo
Thiel/Dorband/Stöhr/Radulovic gewinnen Civic-Cup beim 24-Stunden-Rennen
Die Entscheidung beim fünften Lauf zum Honda Civic Type-R VLN-Cup im Rahmen des 32. Internationalen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring entwickelte sich in der Endphase des Langstreckenklassikers zum aufregenden Sprint. Im Ziel lagen die drei erstplatzierten Teams innerhalb von zwei Minuten. Die 24 Stunden litten diesmal unter den extrem schwierigen Witterungsbedingungen mit immer wieder einsetzendem Regen. Die beste Startposition eroberte die Mannschaft vom bisherigen Cup-Leader Jörg Viebahn. Doch das Team des Engelskircheners mit Peter Venn/Dave Allan/Frank Kuhlmann beklagte nach sieben Stunden einen Motorschaden. Der dreistündige Aggregatwechsel warf das Quartett aussichtslos zurück. Bis zur zwölften Stunde führte die Fleper-Mannschaft Norbert Bermes/Harald Thönnes/Marcel Engels/Auro Straffi , doch nach einer Kollision verlor das Team wertvolle Zeit. Dadurch setzte sich dank konstanter, fehlerfreier Fahrt das TJS-Team mit Joachim Thiel/Jürgen Dorband/Wolfgang Stöhr/Zoran Radulovic an die Spitze. Als das Quartett nach einer Feindberührung fast eine Runde an der Box verlor, geriet das Finale zum Sprint. Werner Uetrecht/Florian Fricke/Mark Giesbrecht/Dr. Gunther David kämpften mit um den Sieg, von hinten kam das Fleper-Team wieder zurück in Richtung Spitze. Letztlich reichte es für das TJS-Team, da die Uetrecht-Mannschaft kurz vor Schluss auch noch einmal tanken musste.

Platz vier belegten nach einer konstanten Fahrt Wilfried Schmitz/Bernd Degener/Michael Ecker/Andreas Fink, die damit auch die knappe Führung im Honda Civic Type-R VLN-Cup übernahmen. Fünfte wurden Michael Marsani/Olaf Neunkirchen/Kai von Schauroth/Mathias Schläppi. Thorsten Kill/Uwe Unteroberdörster/Roland Senge/Knut Kohlmorgen mussten nach zwei Kollisionen das angeschlagene Auto vorsichtig ins Ziel fahren. Die 24-Stunden-Vorjahressieger Ralph-Peter Rink/Andreas Weiland/Nikolai von Prittwitz/Torsten Trenz hatten mit diversen Problemen zu kämpfen. Nach einem Ausritt musste das Heck, nach einer Kollision mit einem BMW die Front repariert werden. Schließlich ging viel Zeit verloren, als sich der Tank löste. So blieb nur Rang acht. Insgesamt bewiesen die Honda Civic Type-R wieder große Zuverlässigkeit, von 13 gestarteten Fahrzeugen kamen 12 ins Ziel.


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