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F3 Cup: Formel-3-Debüt von Gina-Maria Adenauer

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Adenauer steigt von der Formel VW im letzten Jahr in den RECARO Formel-3-Cup auf |
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| Ab den Saisonrennen sieben und acht, am 03. und 04 Juli auf dem EuroSpeedway Lausitz, wird wieder eine Dame im RECARO Formel-3-Cup mitmischen: Gina-Maria Adenauer. Die Blondine pilotiert den zweiten Dallara-Renault des Seyffarth-Teams.
„Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass ich dieses Jahr überhaupt noch fahren werde“, strahlt die 18-Jährige. „Nachdem wir zu Beginn der Saison unser Budget nicht finden konnten, hatte ich die Hoffnung fast aufgegeben. Dass es nun sogar in der Formel 3 klappen wird, verdanke ich auch dem Engagement und der Hilfe des Teams Seyffarth.“
Die Auszubildende zur Steuerfachangestellten hat 2001 und 2002 zwei Jahre in der Formel König verbracht, ihr bestes Resultat war ein vierter Platz. Im vergangenen Jahr war sie in der Formel VW unterwegs. Dabei sprang am Ende der 12. Rang in der Gesamtwertung raus. Gina Adenauer: „Ich wollte noch ein Jahr in der Formel VW fahren, aber die gibt es ja bekanntlich nicht mehr. Deshalb wollen wir jetzt den Aufstieg in die Formel 3 wagen.“
Der Deal mit dem Team um Hockenheim-Doppelsieger Jan Seyffarth kam sehr kurzfristig zu Stande. „Ich bin seit meinem letzten Rennen der Formel VW keinen Meter mehr in einem Rennauto gefahren, das ist mittlerweile ein drei viertel Jahr her. Und in einem Formel-3-Renner habe ich bis heute noch nie gesessen. Aber bis ich Anfang Juli mein Debüt im RECARO Formel-3-Cup gebe, werden wir noch mindestens einen Test haben.“
Immerhin kennt Formel-Pilotin aus Hamm ihren neuen Teamkollegen Jan Seyffarth schon aus dem Vorjahr. „Ich bin damals bei Böhm Motorsport gefahren und Jan im Team seines Vaters. Da wir beide keinen Teamkollegen hatten, haben wir ab und zu ein klein wenig zusammengearbeitet.“
Für die restlichen sechs Veranstaltungen des RECARO Formel-3-Cup 2004 hat sich die Lady realistische Ziele gesetzt. „Ich möchte mich vor allem von Rennen zu Rennen steigern. Ich würde mich über Einzelplatzierungen in den Top10 freuen. Aber es ist sehr schwierig, denn die anderen haben einen Erfahrungsvorsprung von sechs Rennen, den ich erst einmal aufholen muss.“
Adenauer, die als Vorbilder Mika Häkkinen und Kimi Räikkönen angibt, denkt schon weiter: „Wenn die Resultate stimmen, würde ich mich gerne für eine vollständige Saison 2005 im RECARO Formel-3-Cup empfehlen. Der Cup ist eine gute Schule, egal, in welcher Rennserie man später einmal landen wird.“ |  |