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2004-06-14 20:25:42 - ks
Alfa Cup: Erster Sieg für Schmarl, Lungstrass Tabellenführer

(c) ts photo
Schmarl hatte sich schon nach wenigen Kilometern an die Spitze gesetzt
Auch in der dritten Saison bietet der Alfa 147 Cup immer wieder Premieren. Beim dritten Lauf, der im Rahmen des 24-Stunden-Rennens ausgetragen wurde, erklang zum ersten Mal die Nationalhymne Österreichs zu Ehren des Siegers. Jürgen Schmarl aus Rum setzte sich auf der knapp 25 Kilometer langen Nordschleife des Nürburgrings mit weniger als einer Sekunde Vorsprung gegen Markus Lungstrass (Burscheid) und Martin Tschornia (Bestwig) durch.

"Letztes Jahr war ich auf der Nordschleife nur 21.", wunderte sich Schmarl selbst ein wenig über seinen Erfolg. "Dass ich dieses Mal ganz vorne gelandet bin, habe ich nur meinem Auto zu verdanken. Mein Team hat eine perfekte Fahrwerksabstimmung hin bekommen." Für diese Analyse spricht, dass auch der Zweitplatzierte, Markus Lungstrass, für das Team Engstler antritt. Lungstrass ist nun Tabellenführer im Diesel-Markenpokal von Alfa Romeo.

Schmarl hatte sich schon nach wenigen Kilometern an die Spitze der insgesamt 21 Alfa 147 1.9 JTD gesetzt und diese Position während des über vier Runden gehenden Rennens erfolgreich verteidigt. Der Österreicher und Teamkollege Lungstrass tricksten auf den letzten Metern ausgerechnet Nordschleifen-Routinier Martin Tschornia regelrecht aus. Der Trainingsschnellste hatte gegen das geschickte Windschatten-Teamwork seiner beiden Konkurrenten keine Chance und musste sich mit Rang drei zufrieden geben. Der Zeitunterschied von nur acht Zehntelsekunden zwischen Sieger Schmarl und Tschornia auf Platz drei verdeutlicht die Leistungsdichte im Diesel-Markenpokal von Alfa Romeo. Mit Platz sechs untermauerte Eve Scheer (Köln) ihre ansteigende Form.

Großes Pech hatte dagegen Hans Heyer. Der 60 Jahre alte Ex-Profi, der auf der Nürburgring-Nordschleife bereits zwei Mal das berühmte 1000-Kilometer-Rennen gewinnen konnte, hatte im Alfa 147 Cup eine mehrjährige Wettbewerbspause beendet. Im 999. Rennen seiner Karriere sah er allerdings die Zielflagge nicht - eine Kollision mit einem Konkurrenten beendet seinen Einsatz im VIP-Auto des Alfa 147 Cup vorzeitig.


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