Der Sprint geht weiter. Und auch weiterhin führen die Wetter-Götter der Eifel eine sensationslüsterne Regie. Einsetzender Regen, trocken gefahrene Streckenabschnitte – hier Pfützen auf der Piste, dort eine staubtrockene Ideallinie: Die zweite und dritte Rennstunde sind geprägt durch unbeständige Witterung und ihre spektakuläre Folgen. Inmitten des teils chaotischen Wetters dreht eine Mannschaft unbeirrbar ihre Runden an der Spitze des Feldes: Müller Dirk / Müller Jörg / Stuck / Lamy führen das Feld im BMW M3 GTR an. Mit 3:50,01 MInuten Abstand folgt der Manthey-Porsche mit der Start-Nummer 46, der sich ein Aufsehen erregendes Windschatten-Duell mit der Vorjahres-Siegermannschaft liefert: Reuter / Scheider / Strycek / Tiemann (Opel Astra) folgen dem Porsche mit 0,3 Sekunden Abstand.
Neben Ausrutschern, Ausflügen und Ausfällen an der Strecke sorgte das Wetter für zusätzliche Action an den Boxen. So wurde es nach teilweise heftigen Regengüssen zwischen 16.15 Uhr und 16.30 Uhr turbulent in der Pitlane: Die ersten zwölf Fahrzeuge des Klassements gingen in dieser Phase gleichzeitig an die Box. An der Spitze des Feldes gab es kurz nach 16.00 Uhr bereits eine dramatische Änderung: Nach einer Kollision und Reifenschaden fielen Alzen / Alzen / Bartels / Ludwig (Porsche Turbo) weit zurück und starteten eine spektakuläre Aufholjagd auf der allmählich abtrocknenden Ideallinie.