Furios startete das ADAC Zürich 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife: Bei wechselhaften Wetterbedingungen avancierte bereits die Startphase zu einem Pokerspiel. Nur drei Teams in den Top Ten der Startaufstellung entschieden sich für Regenreifen – eine richtige Wahl wie sich in den ersten Runden herausstellen sollte. Insgesamt wechselte die Führung in der ersten Stunde sechs Mal. Um 16:00 Uhr nach sechs absolvierten Runden führte Jörg Müller im BMW M3 GTR (#42 Müller / Müller / Stuck / Lamy) vor Dirk Adorf im V8-Star Jaguar (#86 Tilke / Galladé / Adorf) und Marcel Tiemann im Opel Astra V8 Coupé (#1 Reuter / Scheider / Strycek / Tiemann).
Der von der Pole-Position gestartete Uwe Alzen im Porsche 996 Turbo (#2 Alzen / Alzen / Bartels / Ludwig) konnte seine Führung beim Start zunächst verteidigen, musste diese aber in der Hatzenbach an den auf Regenreifen gestarteten Arno Klasen im Porsche 911 GT3 MR (#46 Luhr / Bernhard / Klasen / Manthey) abgeben. Nach Umlauf eins steuerte Pole-Sitter Alzen, genau wie Marcel Tiemann im Opel Astra V8 Coupé (#1) und Patrick Huisman im Abt-Audi TT-R (#8 Huisman / Stippler / Wendlinger / Abt), die Box an. Ebenfalls für Regenreifen hatte sich das Team von Dirk Adorf im V8-Star Jaguar (#86) entschieden, und auch Adorf konnte zwischenzeitlich die Führung übernehmen. Nach einem weiteren Positionswechsel an der Spitze – Lucas Luhr (#46) übernahm Platz eins von Adorf – führte Jörg Müller im BMW M3 GTR (#42) das Feld für eine weitere Runde an. Mattias Ekström im Abt-Audi TT-R (#7 Abt / Ekström / Ekblom / Huisman) übernahm nach dem Boxenstopp von Müller (#42) die Führung.
Bemerkenswert: Martin Tomczyk im Audi Abt ASR (#15 Tomczyk / Terting / Brandl / Ihle), aus der 35. Startposition ins Rennen gestartet, kam als Zehnter aus der ersten Runde zurück zu Start-Ziel. Im allradgetriebenen Audi ließ er bei wechselnden Bedingungen die starken Werkswagen von Audi, BMW und Opel hinter sich.