Zuschauermagnet: die Boliden des 24h-Rennens in Adenau
Aus der Luft eröffnete der Fallschirmspringer Klaus Renz die dritte Auflage des Adenauer Racing Days im Rahmen des 32. Int. ADAC Zürich 24h-Rennens. Der erfahrene Extrem- und Showspringer landete punktgenau im Zentrum von Adenau und gab unter großem Applaus der Fans das Startzeichen für das Rennsportfestival am Donnerstagabend. Das Spektakel abseits der Rennstrecke lockte auch in diesem Jahr wieder mehr als 12.000 Besucher an.
Neben Aktivitäten auf der eigens für den Adenauer Racing Day aufgebauten Show-Bühne standen natürlich die Hauptdarsteller des Wochenendes im Mittelpunkt: die Rennfahrzeuge des 24h-Rennens und der Rahmenserien, die sich auf der abgesperrten Straße den begeisterten Fans präsentierten. Unter Aufsicht der Polizei fuhren die Rennautos aus dem 24h-Rennen, der Serien der Beru Top10 sowie der ADAC Youngtimer-Trophy in einem langen Korso über die Nordschleife nach Breitscheid und von dort nach Adenau. Dort zeigten die Teilnehmer, was in ihnen – und vor allem in ihren PS-starken Rennautos – steckt. Beim Beschleunigungs-wettbewerb hinterließen die Akteure Spuren im Adenauer-Asphalt und begeisterten mit qualmenden Reifen das Publikum.
Opel-Sportchef Volker Strycek pilotierte das siegreiche Opel Astra V8 Coupé aus dem Vorjahr vom Nürburgring hinunter nach Adenau, begleitet von seinen sechs Fahrern. Besonders auffällig: die Werksmannschaft von BMW, die sich auf einem Trecker-Anhänger nach Adenau chauffieren ließ. DTM-Pilot Marcel Fässler, der auf dem Nürburgring sein erstes 24h-Rennen bestreitet, war von der Stimmung begeistert: „Diese Atmosphäre ist einmalig, ich bin wirklich beeindruckt.“ Beeindruckt waren nicht nur die Fahrer, sondern auch die Fans. Markus (24), aus Berlin in die Eifel gereist, hat jeden Adenauer Racing Day miterlebt und ist jedes Jahr aufs Neue begeistert: „Ohne den Adenauer Racing Day fehlt dem 24h-Rennen was – der gehört einfach zum Programm!“