Neben Daniel Sorg und Ian Green starten Erik Schwarz und Kenneth Heyer im Sorg-Astra
Daniel Sorg Rennsport setzt beim 24-Stunden-Rennen 2004 erneut auf Opel Astra. Das 1992er Modell des Wuppertaler Teams ist eine bekannte Größe im Langstreckensport, steht doch Zuverlässigkeit an erster Stelle: Der letzte Ausfall des Fahrzeuges datiert auf das Jahr 1999. Für die aktuelle Ausgabe des Langstreckenklassikers ist eine illustre Fahrerbesetzung zusammen gekommen. Neben dem ehemaligen Australischen Formel-1-Piloten Ian Green, der mit seinem dritten Einsatz schon fast zur Stammbesetzung zählt, starten Erik Schwarz und Kenneth Heyer zusammen mit Teamchef Daniel Sorg.
Erik Schwarz begann seine Motorsport-Karriere 1998 im VW Lupo Cup, wo er als erster Champion des Markenpokals in die Geschichte einging. Nur ein Jahr später gewann er den VW Beetle Cup. 2000 und 2001 folgten Einsätze im Porsche Carrera Cup und dem Ford Fiesta Cup, ehe er sich auf sein Maschinenbau-Studium konzentrierte und nebbenbei vereinzelt in der Langstreckenmeisterschaft an den Start ging.
Der Name „Heyer“ lässt aufhorchen: Kenneth Heyer, der Sohn der Motorsportlegende Hans Heyer, bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison „mit Dach“. Im Seat Leon Supercopa wird der 24-jährige Kfz-Mechaniker bereits im Rahmenprogramm in der „Grünen Hölle“ auf die Reise gehen. Und mit dem im Markenpokal angeheizten Adrenalinspiegel geht es dann auf die Hatz zweimal rund um die Uhr.
„Unser Astra wurde einer gründlichen Vorbereitung unterzogen“, berichtet Daniel Sorg. „Neben vielen Verbesserungen im Detail haben wir im Gegensatz zum Vorjahr 40 PS zugelegt. Wir dürfen uns berechtigte Hoffnungen auf ein problemloses Rennen machen. Ich denke, ein Platz unter den Top fünf in der Klasse sollte drin sein.“