24h: Dunlop mit größtem Einsatz beim größten Rennen
Rund die Hälfte der Teams startet auf Dunlop-Reifen
Das 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings (10. bis 13. Juni 2004) glänzt auch in diesem Jahr mit Superlativen: Bei dem internationalen Mega-Event gehen 220 Rennwagen in 19 Hubraum-Klassen mit über 700 Piloten aus zwei Dutzend Nationen an den Start. Und auch für den bevorzugten Reifenpartner vieler Teams gehört das Rennen zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Jahreskalender: Die Motorsport-Profis aus Hanau transportieren über 7.000 Reifen in 11 Aufliegern in die Eifel. Die Mitarbeiter um Dunlop-Renndienstchef Manfred Theisen stellen für fast 100 Teams – also rund die Hälfter aller Aktiven – über 40 verschiedene Reifentypen mit unterschiedlichen Dimensionen, Mischungen und Konstruktionen zur Verfügung. Und allen ist eine Eigenschaft gemeinsam: Dem Piloten bei der besonderen Herausforderung durch den Endurance-Klassiker auf der längsten und vielleicht härtesten Rennstrecke der Welt die optimale Performance, Standfestigkeit und Sicherheit zu bieten.
Vom ambitionierten Amateur bis zum alteingesessenen Nordschleifen-Profi reicht die Palette der Rennsport-Kunden von Dunlop am Wochenende auf dem Nürburgring. Für das härteste Langstreckenrennen der Welt muss die Service-Mannschaft aus Hanau nicht nur eine Vielzahl von Reifenspezifikationen vorrätig haben, sondern auch in höchstem Maße flexibel sein. Denn die Reifen, deren Dimensionen von 180/580 R15 (z. B. für einen Ford Fiesta) bis zu 315/690 R18 (für einen Porsche) reichen, müssen sowohl für trockene als auch für nasse Witterungsverhältnisse vorhanden sein. Und wenn es erforderlich ist, können vor Ort sogar noch individuell auf die Teamwünsche angepasste Intermediates geschnitten werden. „Das A und O unserer Arbeit ist ein hohes Maß an kompetentem Service“, erklärt Dunlop-Renndienstchef Manfred Theisen. „Denn unsere Produkte können noch so gut sein: Erst das gemeinsame Know-how von Teams und Reifentechnikern sorgt dafür, dass ihr Potenzial im Renneinsatz optimal genutzt werden kann.“
Insgesamt 14 Monteure und zwei Logistiker bereiten die Pneus an zwei Montagestraßen für den Einsatz vor – wenn nötig bis tief in die Nacht. Sechs Dunlop-Renningenieure arbeiten während der Trainingssitzungen besonders eng mit ihren Kollegen bei den jeweiligen Teams zusammen, um die Fahrzeuge optimal auf das Potenzial des Reifens abzustimmen. Aber auch im hektischen Renngeschehen leisten die Reifenspezialisten mit hoher Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit alles, was an Engineering an der Rennstrecke möglich ist. Denn zur Motorsport-Philosophie von Dunlop gehört eben ein hoher Servicegrad – und der umfasst am kommenden Wochenende 25 Personen, um die bestmögliche Betreuung und Beratung für die Teams sicherzustellen.