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2004-06-08 15:11:33 - ks
24h: Tempo, Teamwork, Strategie und Standfestigkeit

(c) ts photo
BMW geht mit dem BMW M3 GTR als Favorit ins Rennen
Der Countdown ist weit heruntergezählt: Am kommenden Wochenende tritt das Team BMW Motorsport zu einem der härtesten Langstreckenrennen an, zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Am Samstag, dem 12. Juni, um 15 Uhr heißt es in der Eifel "Start frei" für die beiden 500 PS starken BMW M3 GTR mit den drei deutschen Fahrern Dirk Müller, Jörg Müller und Hans-Joachim Stuck (Startnummer 42) sowie Duncan Huisman (NLD), Pedro Lamy (PRT) und Boris Said (USA) mit der Startnummer 43.

"Ein solcher Marathon ist eine ungeheure sportliche und technische Herausforderung", sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Es geht um Tempo, Teamwork, Strategie und Standfestigkeit. Wir sind fahrerisch gut aufgestellt, und die Mannschaft aus Technikern von BMW Motorsport und Schnitzer Motorsport hat die beiden GT-Coupés akribisch vorbereitet. Die Zielvorgabe lautet nun: das maximal Mögliche zu erreichen. Was in 24 Stunden auf der wohl schwierigsten Rennstrecke der Welt passieren kann, ist aber letztlich nicht voll kalkulierbar."

Mit 16 Gesamtsiegen und 86 Klassensiegen ist BMW die mit Abstand erfolgreichste Marke bei dem seit 1970 ausgetragenen Rennen. Sieger der Debütveranstaltung war Hans-Joachim Stuck auf einem BMW 2002 ti, und er saß auch beim bis dato jüngsten BMW Gesamtsieg am Steuer: 1998 schrieb der BMW 320d als erster Diesel betriebener Gewinner eines solchen Marathons Geschichte.

Wie Stuck hat auch Lamy das 24-Stunden-Rennen in der Eifel schon zwei Mal gewonnen, der Portugiese gehörte 2001 und 2002 zum Siegerteam. "Langstrecken-, GT- und Nordschleifenerfahrung", betont Theissen, "war bei den Verpflichtungen von allen sechs Fahrern Voraussetzung."

Vertieft wurden alle drei Kriterien mit Testeinsätzen im Rennbetrieb. Am 4. April hatte das Team BMW Motorsport mit zwei BMW M3 GTR an einem dreieinhalbstündigen Langstreckenrennen auf der Nordschleife teilgenommen. Dirk Müller gewann an der Seite von Stuck. Das Trio Huisman, Lamy und Said belegte Rang zwei. Ein weiteres Vorbereitungsrennen auf der Nordschleife hatten Stuck/Said/Huisman in einem BMW M3 GTR von der Poleposition aus am 15. Mai gewonnen.


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