Platz eins in Griechenland, Platz zwei in der Tabelle: Guy Wilks
Die Rallye Acropolis zählte als zweiter Saisonlauf zur Junior-World-Rally-Championship (JWRC). Einmal mehr erwiesen sich die Super 1600-Fahrzeuge der Nachwuchspiloten als extrem anfällig, so dass nur fünf der 21 gestarteten das Ziel erreichten. Mit über fünf Minuten Vorsprung siegte nach 22 Wertungsprüfungen der Brite Guy Wilks im Suzuki Ignis vor dem Franzosen Nicolas Bernardi (Renault Clio) und Xavier Pons aus Spanien im besten Fiat Punto.
Zunächst hatte Per-Gunnar Andersson mit dem Suzuki die Führung übernommen. Doch Probleme mit dem Benzindruck bremsten den Schweden, der dann in WP sechs von der Strecke abkam und nach einem weiteren Unfall in Prüfung zehn endgültig aufgeben mußte. In Prüfung zwei und insgesamt drei Mal eroberte Markenkollege Kosti Katajamäki die Spitze, doch ein Aufhängungsschaden in WP 12 sorgte auch hier für das Ende. Auch der dritte Suzuki-Mann Mirco Baldacci sollte sich nicht lange an der Führung erfreuen: In Prüfung 15 quittierte die Elektronik den Dienst im Ignis.
Aller guten Dinge sind bekanntlich vier und so waren die Japaner froh, dass mit Guy Wilks noch ein Suzuki mit von der Partie war und dieser ab Prüfung 15 die Führung auch nicht mehr abgeben sollte. Monte Carlo-Sieger Nicolas Bernardi markierte zwar am zweiten und dritten Tag etliche Bestzeiten, so richtig gefährlich werden konnte der Franzose dem Briten aber nicht mehr.
JWRC-Endergebnis nach 22 Wertungsprüfungen:
1. WIlks/Pugh (Suzuki Ignis) 5:14.13,1 Stunden
2. Bernardi/Fortin (Renault Clio) + 5.11,9 Minuten
3. Pons/Julia (Fiat Punto) + 6.44,0 Min.
4. Cols/Godde (Renault Clio) + 10.01,7 Min.
5. Marshall/Parry (Renault Clio) + 19.10,8 Min.
Keine weiteren Teilnehmer in Wertung