DTM: Albers sichert sich seine erste Pole Position
Unter schwierigen Bedingungen nicht zu stoppen: Christijan Albers
Starke Regenfälle kurz vor dem Qualifying zum vierten Lauf der DTM 2004 am Lausitzring machten die Jagd auf die Pole-Position zu einem Pokerspiel. Denn die Strecke trocknete im Verlauf des knapp halbstündigen Qualifyings aller Fahrer und des darauf folgenden Einzelzeitfahrens der schnellsten Zehn immer mehr ab. Als Schnellster des Zeittrainings profitierte Christijan Albers (Mercedes-Benz) von diesen Bedingungen und sicherte sich in 1:45,026 Minuten auf dem 4,534 Kilometer langen EuroSpeedway Lausitz seine erste DTM-Pole-Position. Mit einem Rückstand von knapp fünf Zehntelsekunden fuhr der Schwede Mattias Ekström im Audi A4 DTM auf den zweiten Platz. Ekström war der Erste, der mit Slicks auf die Strecke gegangen war. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Jean Alesi - nach Ekström an der Reihe - entschied sich für Regenreifen und wurde mit 4,391 Sekunden Rückstand Dritter.
Der Vorjahreszweite Peter Dumbreck bestätigte seine konstant guten Leistungen in der Lausitz mit dem vierten Startplatz im Opel Vectra GTS V8. Hinter ihm startet Vorjahressieger Bernd Schneider (AMG- Mercedes C-Klasse), es folgen Timo Scheider im Opel Vectra und Mercedes-Pilot Gary Paffett. Die beiden Opel-Fahrer Manuel Reuter und Marcel Fässler belegen die Plätze acht und neun. Als Zehnter geht Christian Abt (Audi) morgen um 14 Uhr (ARD live ab 13.45 Uhr) ins Rennen.
„Die Super-Pole war sehr spannend“, so Christijan Albers (Mercedes-Benz). „Ich sah, dass es bei Mattias Ekström sehr gut mit Slicks ging. Der ersten beiden Sektoren waren schon trocken, nur am Ende war es noch sehr nass. Da ich im letzten Jahr hier nicht so gut war, freue ich mich besonders über die Pole-Position.“
Mattias Ekström sagte: „Ich bin heute zum ersten Mal mit dem A4 im Regen gefahren, das war sehr spannend. Es lief gut, im Qualifying war ich mit nur geringem Rückstand Dritter. In der Super-Pole ging es dann darum, das Auto bei diesen schwierigen Bedingungen auf der Strecke zu halten. Auch wenn im Trockenen vielleicht sogar die Pole Position möglich gewesen wäre, freue ich mich, aus der ersten Reihe zu starten.“