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WRC: Solberg führt überlegen die Rallye Acropolis an

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Vojahressieger Markko Märtin schied nach Unfall in WP 3 aus |
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| Die erste Etappe der Rallye Acropolis, dem sechsten Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft, dominierte Petter Solberg im Subaru Impreza. Nach neun von 22 Wertungsprüfungen hat der amtierende Weltmeister fast eine Minute Vorsprung auf Harri Rovanperä im Peugeot 307. Francois Duval im verbliebenen Werks-Ford Focus liegt auf Platz drei. Einen schwierigen Tag erlebten die Citroen-Piloten Sebastien Loeb und Carlos Sainz, die zu keiner Zeit das Tempo der Spitze mitgehen konnten.
Die Kombination Petter Solberg – Pirelli – Subaru Impreza ist derzeit das Mass der Dinge auf Schotter. Seit dem Debüt des 2004er WRC in Mexico hat der Norweger zumeist die Konkurrenz im Griff, wenn nicht ab und zu technische Probleme zu kleinen Zeitverlusten führen würden. Aber der heutige erste Tag in Griechenland verlief für den Subaru-Piloten absolut problemfrei. Fünf von acht Bestzeiten gingen auf das Konto von „Hollywood“. Mit fast einer Minute Vorsprung fällt der Vorsprung schon fast komfortabel aus. Eine hervorragende Ausgangsposition für den Neuseeland-Sieger. Auch die Performance von Teamkollege Mikko Hirvonen wird besser. Zwar ist der Finne noch nicht ganz so flott wie sein Teamleader, aber auf einigen Prüfungen mischte Hirvonen ganz vorne mit. Ein Bremsenproblem kostete allerdings rund zwei Minuten.
Nach der Disqualifikation von Zypern rollten die Peugeot-Piloten Marcus Grönholm und Harri Rovanperä mit einer entsprechenden Kragenweite über die Startrampe. Hochmotiviert zeigten die Finnen, dass auch mit homologierten Wasserpumpen Bestzeiten möglich sind. Die ersten drei Bestmarken gingen jedenfalls auf das Konto der Löwen. Im weiteren Verlauf des Tages verlor Grönholm aufgrund von zwei Drehern und einem Motorabwürger etwas an Boden und Rovanperä wurde einmal in Hirvonens Staub aufgrund dessen Bremsproblemen aufgehalten.
Die Chancen auf den fünften Ford-Sieg in Serie erhielten schon in der dritten Prüfung einen massiven Dämpfer, als Markko Märtin neben der Strecke landeten und aufgeben mußte. Teamkollege Francois Duval erhielt zwar daraufhin die Order, mit kontrollierter Offensive zu Werke zu gehen und auf jeden Fall das Ziel zu erreichen, doch Platz drei im Etappenziel ist eine Belohnung für die gute Leistung des Belgiers.
Als erstes Fahrzeug auf der Strecke war Tabellenführer Sebastien Loeb natürlich leicht benachteiligt. Im Vergleich zu Solberg hat der Citroen-Pilot bereits 1.21 Minuten Rückstand, aber vom zweitplatzierten Rovanperä trennen „Super-Seb“ nur 25,3 Sekunden. An Carlos Sainz Xsara brach in der vierten Prüfung eine Radaufhängung und der Spanier verlor rund 20 Minuten. Da „El Matador“ noch zwei weitere Prüfungen mit dem havarierten Fahrzeug bestreiten mußte, hat sich der Rückstand auf über 40 Minuten addiert. Aber immer mit der Hintergedanken, vielleicht noch einen Marken-WM-Punkt zu ergattern, gibt Sainz nicht auf.
Kleiner Lichtblick bei Mitsubishi: Gilles Panizzi liegt im verbliebenen Lancer WRC auf Rang sieben. Teamkollege Daniel Sola mußte dagegen nach einer Kollision mit Roman Kresta im Ford Focus aufgeben. Sola war nach einem Aufhängungsbruch in langsamer Fahrt unterwegs, als Kresta auffuhr. Rückkehrer Skoda mußte Armin Schwarz bereits in der dritten Prüfung mit gebrochener Spurstange abschreiben. Toni Gardemeister strandete dann auf der letzten Prüfung des Tages mit einem technischen Defekt. Auf den hervorragenden Plätzen sechs und acht rangieren mit Daniel Carlsson und Manfred Stohl zwei Peugeot 206-Privatfahrer.
WRC-Ergebnis nach 9 von 22 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 1:49.24,8 Stunden
2. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 55,7 Sekunden
3. Duval/Prevot (Ford Focus) + 1.01,6 Minuten
4. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 1.03,2 Min.
5. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 1.21,0 Min.
6. Carlsson/Andersson (Peugeot 206) + 2.41,1 Min.
7. Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer) + 2.49,3 Min.
8. Stohl/Minor (Peugeot 206) + 3.10,7 Min.
9. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 3.25,7 Min.
10. Tuohino/Aho (Ford Focus) + 4.52,0 Min.
wichtige WRC-Ausfälle:
WP 9: Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) technischer Defekt
WP 3: Valimäki/Honkanen (Hyundai Accent) Stossdämpfer, Servoschlauch
WP 3: Märtin/Park (Ford Focus) Unfall
WP 3: Sola/Amigo (Mitsubishi Lancer) Kollision mit Kresta
WP 3: Kresta/Tomanek (Ford Focus) Kollision mit Sola
WP 3: Schwarz/Hiemer (Skoda Fabia) Spurstange
JWRC-Ergebnis nach 9 von 22 Wertungsprüfungen:
1. Katajamäki/Alanne (Suzuki Ignis) 2:01.06,1 Stunden
2. WIlks/Pugh (Suzuki Ignis) + 12,1 Sekunden
3. Baldacci/Bernacchini (Suzuki Ignis) + 44,1 Sek.
4. Cols/Godde (Renault Clio) + 1.54,2 Minuten
5. Broccoli/Agnese (Fiat Punto) + 2.07,7 Min.
6. Chicherit/Baumel (Citroen Saxo) + 3.11,0 Min.
7. Scorcioni/Daddoveri (Fiat Punto) + 3.26,0 Min.
8. Bernardi/Fortin (Renault Clio) + 4.39,8 Min.
9. Cecchettini/Arena (Renault Clio) + 5.06,7 Min.
10. Pons/Julia (Fiat Punto) + 5.14,1 Min.
wichtige JWRC-Ausfälle:
WP 9: Aava/Sikk (Suzuki Ignis) Hinterachse
WP 7: Meeke/Patterson (Opel Corsa) Radaufhängung
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