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2001-01-11 19:07:01 - ks
F1: "Ich bin zum Rennfahren geboren"

(c) Schlegelmilch Schnelle Rückkehr, langfristige Ziele - voller Energie will Michael Schumacher früher als geplant wieder in sein Dienstauto steigen und mit Ferrari in eine neue „Ära“ des Erfolgs starten. Er möchte nach dem heiß ersehnten Titel des Vorjahres die Scuderia nun in ein goldenes Zeitalter führen. Schumachers neuer Ferrari für die Formel-1-Saison 2001 wird am 29. Januar am Firmensitz in Maranello der Öffentlichkeit präsentiert. Bereits in der Woche vorher, am 23. und 24. Januar in Barcelona, in einem Vorjahres-Modell die ersten Testfahrten nach seinem Urlaub bestreiten. Ursprünglich hatte der Kerpener geplant, erst nach Fertigstellung des neuen Autos wieder auf die Rennstrecke zurückzukehren.

Sie haben einen langen Urlaub in Norwegen hinter sich. Haben Sie sich gut erholt?
Leider hatten wir bis Neujahr keinen Schnee. Aber der Urlaub war sehr ruhig. Und das brauche ich, um meine Batterien wieder aufzuladen. Das Tollste war, dass meine Tochter erstmals Ski gefahren ist. Meine eigenen Ski-Künste haben sich leider nicht besonders verbessert, obwohl mein Skilehrer es immer wieder mit mir versucht. Ich habe eigentlich kein großes Talent zum Skifahren.

Endlich ist der ersehnte Weltmeistertitel für Ferrari geschafft. Was kann Sie nun noch motivieren?
Ich bin zum Rennfahren geboren. Solange ich in meinem Rennauto sitze, kann ich Ihnen versichern, dass Sie sich um meine Motivation keine Sorgen zu machen brauchen. Die Gefahr besteht überhaupt nicht. Ich habe Spaß am Rennfahren. Ich habe sogar mein Fitnessprogramm ein bisschen früher als letztes Jahr begonnen.

Wie sehen Ihre weitere sportlichen Ziele aus? Vielleicht den Siegesrekord von Alain Prost brechen?
Ich habe immer gesagt, es ist eine Sache, die WM mit Ferrari zu gewinnen. Das andere ist, eine Ferrari-Ära zu begründen, wie zuletzt Williams und McLaren einige Jahre ganz oben zu stehen. Man kann sich nicht eine gewisse Anzahl am WM-Titeln als Ziel vornehmen. Das ist nicht realistisch. Ich würde gerne so viele Rennen gewinnen, wie ich kann. Und dann kann daraus ein WM-Titel resultieren oder nicht.

Wie sehen Sie den Team internen Konkurrenzkampf mit Rubens Barrichello?
Wir sind Rennfahrer. Jeder glaubt daran, dass er schnell ist und will der Schnellste sein. Das liegt in der Natur der Sache. Es ist ganz normal, dass es Rubens Ziel ist, Rennen und die WM mit Ferrari zu gewinnen. So ist es auch bei mir. Es gibt keine Politik zwischen uns. Die Leute reden davon, es gebe ein Nummer-1- und ein Nummer-2-Auto. Ehrlich, das hat es auch zu meiner Zeit bei Benetton nicht gegeben. Als ich in die Formel 1 kam, hatte ich die selbe Ausrüstung wie mein Teamkollege, damals Nelson Piquet. So ist es jetzt auch. Jetzt ist es noch professioneller. Wir haben die Kapazitäten, zwei Autos gleich auszustatten. Der Schnellere ist vorn. Bisher hatte ich das Glück, dass ich derjenige war. Ich hoffe, dass ich es weiterhin bin.

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo möchte Ihren bis 2002 laufenden Vertrag verlängern. Sie auch?
Ich bin sehr gern bei Ferrari. Mein Vertrag läuft noch zwei Jahre. Es ist zu früh, um jetzt schon zu sagen, was ich danach tun werde. Es besteht wirklich kein Anlass zu Spekulationen.

Wer wird Ihrer Meinung nach der härteste Konkurrent in der kommenden Saison sein: Erneut McLaren-Mercedes oder auch andere Teams wie Williams-BMW mit Ihrem Bruder Ralf?
Ich denke, dass erneut McLaren und Ferrari um die WM kämpfen. Aber voraussichtlich werden mehr Teams in den Rennen vorne mitfahren. Was die WM angeht, wäre ich überrascht, wenn ein anderes Team ernsthaft Mitfavorit wäre. Aber es wird enger werden. Andere können Rennen gewinnen. Einer davon könnte mein Bruder mit Williams sein.
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