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WRC: Grönholm weiter an der Spitze

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Hat noch Siegchancen: Tabellenführer Markko Märtin |
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| Peugeot-Pilot Marcus Grönholm führt auch nach dem zweiten Tag die Rallye Zypern, den fünften WM-Lauf des Jahres, an. Der Finne konnte am Steuer des Peugeot 307 WRC auf den fünf Prüfungen der zweiten Etappe den Vorsprung auf Sebastien Loeb (Citroen) sogar um 2,8 auf nun 22,9 Sekunden ausbauen. Mit 33,6 Sekunden Rückstand liegt Markko Märtin im Ford Focus auf Rang drei.
Eigentlich war Harri Rovanperä hinter seinem Teamkollegen Grönholm als zweiter mit nur 10,7 Sekunden Differenz in den Tag gestartet, aber Getriebeprobleme und zusätzlich 30 Strafsekunden für einen etwas zu langen Getriebewechsel im Service warfen den Finnen zurück. „Ich hatte große Probleme mit dem zweiten Gang. Mal liess er sich einlegen, mal nicht“, ärgerte sich Rovanperä. Zufriedene Mienen hingegen bei Grönholm: „Auto und Ergebnis sind in Ordnung. Lediglich zweimal rutschte ein Reifen etwas aus einer Felge, aber das sind Probleme, die hier auf Zypern fast jeder hat. Wir versuchen, unseren Speed zu fahren und entsprechend schonend mit dem Peugeot umzugehen.“
Nach der zweiten Prüfung auf der heutigen zweiten Etappe war Märtin sogar kurzfristig an Loeb vorbeigezogen, der aber seinerseits mit einer Bestzeit in WP neun konterte. Bis zum Etappenziel konnte der Franzose den Vorsprung auf den Esten auf 10,7 Sekunden ausbauen. „In WP neun verbogen wir eine Lenkstange und drei Reifen lösten sich aus der Felge“, erklärte Tabellenführer Märtin.
Mit „Luft“ nach vorne und hinten liegt Carlos Sainz im zweiten Citroen auf einem sicheren vierten Rang. Rovanperä folgt als fünfter, hat aber schon über zwei Minuten Rückstand auf den Spitzenreiter. Auf Rang sechs rangiert dann mit Mikko Hirvonen der erste Subaru-Pilot. Hinter Janne Tuohino (Ford Focus) hat sich Subaru-Speerpitze Petter Solberg als Achter wieder in die WM-Punkteränge zurückgekämpft. Nach seinen Kühlerproblemen am Vortag lief der Impreza heute wieder einwandfrei und der Norweger markierte drei von fünf möglichen Bestzeiten. „In der neunten Prüfung haben wir einen Abzweig verpasst, ansonsten lief es heute prima“, freute sich Petter Solberg, der nach WP elf an seinem Bruder Henning im Peugeot 206 vorbeizog.
Einmal mehr einen Totalausfall mußte die Mitsubishi-Truppe hinnehmen. Innerhalb weniger Kilometer parkten zunächst Kristian Sohlberg (WP acht) und dann Gilles Panizzi (WP neun) ihre Lancer WRC mit Motorschaden. Auch der deutsche Anthony Warmbold ist nicht mehr dabei. Der Ford Focus-Pilot kam auf der letzten Prüfung des Tages von der Piste ab und mußte aufgeben.
WRC-Ergebnis nach 12 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) 3:33.02,0 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 22,9 Sekunden
3. Märtin/Park (Ford Focus) + 33,6 Sek.
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.20,3 Minuten
5. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 2.06,0 Min.
6. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 4.44,9 Minuten
7. Tuohino/Aho (Ford Focus) + 8.37,8 Min.
8. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 9.30,5 Min.
9. H.Solberg/Menkerud (Peugeot 206) + 10.26,3 Min.
10. Ginley/Kennedy (Subaru Impreza) + 18.52,5 Min.
wichtige WRC-Ausfälle:
WP 12: Warmbold/Price (Ford Focus) Unfall
WP 9: Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer) Motor
WP 8: Sohlberg/Lindström (Mitsubishi Lancer) Motor
WP 1: Duval/Prevot (Ford Focus) Rad verloren
WP 1: Valimäki/Honkanen (Hyundai Accent) Getriebe
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