Rallye nat.: Gesamtsieg für Mangold/Steller in Birkenfeld
Erster Gesamtsieg für Mangold/Steller in Birkenfeld
Mit dem etwas überraschenden Gesamtsieg von Werner Mangold/Kai Steller (Ellwangen/Weingarten) im Mazda 323 GT-R endete die Birkenfelder Löwenrallye. Nach sechs Wertungsprüfungen hatte das Team vom MSC Nordbaden 13,8 Sekunden Vorsprung auf Marc und Alexandra Färber aus Neuwied im Mitsubishi Lancer Evo IV. Die Saarbrücker Freimut Stockmar/Silke Poller komplettierten im Mitsubishi Lancer Evo VII das Podest. Die mitfavorisierten Mitsubishi-Markenkollegen Axel Friedhoff und Dieter Reiland waren erst gar nicht gestartet.
Bei Dauerregen lieferte sich das Trio vom ersten bis zum letzten Meter einen spannenden Kampf. Zunächst markierte Stockmar die erste Bestzeit, ehe Färber in WP zwei konterte und dann gemeinsam mit Mangold das Feld der 75 Teams anführte. Der Ellwanger war dann auf der dritten Prüfung Schnellster und lag zur Rallye-Halbzeit alleine an der Spitze. Nach der Pause das gleiche Bild: Zunächst notierte die Zeitnahme für Stockmar eine Bestzeit und Färber verlor eine weitere Sekunde auf Mangold. Mit einer überlegenen Bestzeit in WP fünf sorgte das Mazda-Team dann für die Vorentscheidung. Mangold/Steller ließen auf der Finalprüfung nichts mehr anbrennen und feierten nach den Rängen vier in Kempenich, drei in Öhringen und zwei in Ostalb endlich den ersten Saisonsieg.
Hinter Christian Brunken (Ford Sierra Cosworth) und Lothar Eisel (Opel Kadett C) aus der Gruppe F über 2000 ccm platzierten sich schon die ersten beiden Teams der Gruppe N/F2005 bis 2000 ccm. Die Saarländer Michael Fröhlich/Ingolf Mergen (Gruppe F-Peugeot 306 S16) und Lars Mysliewitz/Steve Haentges (Gruppe N-Honda Civic Type-R) begeisterten mit ihrer Fahrweise die trotz des miserablen Wetters zahlreichen Zuschauer. Fröhlich diktierte von Beginn an das Geschehen, doch ein Abflug in eine Wiese (WP 4) hätte beinahe für das vorzeitige Ende gesorgt. Doch der Ottweiler verlor nur 30 Sekunden und konnte bis ins Ziel 15,9 Sekunden auf Mysliewitz herausfahren.
Auch Andreas Konrath/Mark Ternes waren mit dem Opel Kadett E mal kurz neben der Piste, siegten aber trotzdem in der Gruppe F bis 2000 ccm. Die Brüder Frank und Ralph Merten waren mit ihrem Citroen Saxo in der Gruppe F bis 1600 ccm nicht zu schlagen und wurden darüber hinaus hervorragende Gesamt-elfte.
Endergebnis nach 6 Wertungsprüfungen:
1. Mangold/Steller (Mazda 323 GTR) 22.13,4 Minuten (1. Gruppe F über 2000 ccm)
2. M.Färber/A.Färber (Mitsubishi Lancer Evo IV) + 13,8 Sekunden (1. Gruppe N/F2005 über 2000 ccm)
3. F.Stockmar/Poller (Mitsubishi Lancer Evo VII) + 16,6 Sek.
4. Brunken/Loth (Ford Sierra Cosworth) + 40,2 Sek.
5. L.Eisel/T.Eisel (Opel Kadett C) + 41,9 Sek.
6. Fröhlich/Mergen (Peugeot 306 S16) + 1.23,9 Minuten (1. Gruppe N/F2005 bis 2000 ccm)
7. Mysliewitz/Haentges (Honda Civic Type-R) + 1.36,8 Min.
8. Konrath/Ternes (Opel Kadett GSi) + 1.56,2 Min. (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
9. Gropp/Kesselring (Peugeot 306 S16) + 1.59,0 Min.
10. Wiemann/Gerritsen (Opel Astra Gsi 16V) + 1.59,2 Min.
11. F.Merten/R.Merten (Citroen Saxo Kit-Car) + 1.59,8 Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
13. C.Stockmar/J.Griebel (Citroen Saxo VTS) + 2.08,3 Min. (1 Gruppe N/F2005 bis 1600 ccm)
14. Cappel/Stephan (Subaru Impreza STi) + 2.11,9 Min. (1. Gruppe G)
18. Schlinck/Heiler-Kling (VW Polo) + 2.22,7 Min (1. Gruppe F bis 1300 ccm)